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CBD-Öl: Passt das auch in meine Ernährung?


Die Hinweise auf eine schützende Wirkung von Cannabidiol (CBD), das aus der Cannabispflanze hergestellte, nicht psychoaktive pflanzliche Cannabinoid, häufen sich. Mehrere Studien haben festgestellt, dass CBD eine Vielzahl von Stoffwechselvorgängen und Immunprozessen beeinflussen kann und dass eine Langzeiteinnahme viele wichtige Vorteile mit sich bringen kann.

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Die Hinweise auf eine schützende Wirkung von Cannabidiol (CBD), das aus der Cannabispflanze hergestellte, nicht psychoaktive pflanzliche Cannabinoid, häufen sich. Mehrere Studien haben festgestellt, dass CBD eine Vielzahl von Stoffwechselvorgängen und Immunprozessen beeinflussen kann und dass eine Langzeiteinnahme viele wichtige Vorteile mit sich bringen kann.

CBD ist eine neuroprotektive Verbindung

CBD wirkt nachweislich gegen ischämischen Schlaganfall sowie diverse weitere neurologische Störungen (© ConstructionDealMkting)

CBD wirkt nachweislich gegen ischämischen Schlaganfall sowie diverse weitere neurologische Störungen (© ConstructionDealMkting)

Oral verabreichtes CBD hat nachweislich eine neuroprotektive Wirkung gegen ischämischen Schlaganfall (eine Form des Schlaganfalls, der durch blockierte Blutgefäße im Gehirn verursacht wird), Alzheimer und Parkinson. Zudem liegen einige Hinweise darauf vor, dass CBD die Auswirkungen der Schizophrenie lindern kann, während THC alleine sogar einige Symptome dieser Erkrankung verschlimmern kann. Im Rahmen der genannten Studie hat sich gezeigt, dass THC alleine von schwereren schizophrenen Symptomen begleitet ist als THC in Kombination mit CBD.

Für die klinische Praxis vielleicht am wichtigsten ist die Tatsache, dass mehrfach nachgewiesen wurde, dass Cannabidiol Menschen ganz hervorragend hilft, die an einer schweren Epilepsie leiden, die sich im Kleinkindalter zuerst manifestiert, wie beispielsweise das Dravet-Syndrom. Diese Erkrankung verursacht eine gravierende und dauerhafte Behinderung, da die normale Entwicklung des Gehirns aufgrund der Anzahl und Schwere der Anfälle beeinträchtigt wird.

Oral verabreichtes CBD ist nachweislich für Kinder, die an Epilepsie leiden, unbedenklich und wirksam (© cobalt123)

Oral verabreichtes CBD ist nachweislich für Kinder, die an Epilepsie leiden, unbedenklich und wirksam (© cobalt123)

Das Dravet-Syndrom tritt häufig mit ersten Symptomen im Alter von etwa 2 Jahren auf und bewirkt im Regelfall eine totale Regression der Entwicklung, die vor dem Eintreten der Krankheit stattgefunden hat. Die Fähigkeit des oral verabreichten Cannabidiols zur Unterdrückung der Anfälle (in einigen Fällen von einer Häufigkeit von mehreren hundert Anfällen pro Woche auf nur einen oder zwei im Monat) kann eine Chance für Kinder bedeuten, die andernfalls dauerhaft behindert sein würden, denen das Cannabidiol jedoch eine fast ganz normale Entwicklung ermöglicht.

Hier einige Forschungsergebnisse:

Klinische randomisierte Doppelblindtests mit CBD und Epilepsie, 1980: 7 von 8 Teilnehmern zeigten eine Verbesserung; keine Nebenwirkungen.

Klinische Open-Label-Studie  zur Sicherheit von CBD bei schwerer, in der Kindheit entstandener Epilepsie, 2015: Um 36,5 Prozent reduzierte Anfallhäufigkeit, ; hoher Anteil negativer (zum Großteil leichter) Nebenwirkungen; hierzu sind randomisierte Studien erforderlich.

Investigative neue Medikamententests zur Interaktion zwischen CBD und dem verbreiteten Epilepsie-Medikament Clobazam, 2015: Um 50 Prozent reduzierte Anfallhäufigkeit bei 70 Prozent der Teilnehmer; hohe Zahl an Nebenwirkungen, die sich häufig durch Herabsetzung der Clobazam-Dosis mildern lassen; sicher und effektiv.

Wie CBD die Nahrungsaufnahme und die Körpermasse beeinflussen kann

Zu den möglichen unerwünschten Nebenwirkungen von CBD laut den vorstehend genannten klinischen Studien zählt die Appetithemmung. Obwohl dies mit Sicherheit eine  für viele medizinische Cannabis-Patienten als unerwünschte Nebenwirkung gilt, gibt es auch viele Menschen, die gern ein nicht toxisches, wirksames Nahrungsergänzungsmittel einnehmen würden, das zur Appetithemmung beiträgt und ihnen beim Abnehmen hilft.

Es gibt Hinweise darauf, dass CBD als Appetitzügler wirkt. Daher eignet es sich zur Behandlung von Übergewicht (© Green Heat)

Es gibt Hinweise darauf, dass CBD als Appetitzügler wirkt. Daher eignet es sich zur Behandlung von Übergewicht (© Green Heat)

THC ist nachweislich ein Appetitverstärker – es stimuliert die Ghrelin-Rezeptoren auf den Vagusnerven des Magen-Darmtrakts. Ghrelin ist eine natürlich vorkommende Verbindung, die auch als “Hungerhormon” bekannt ist. Werden ihre Rezeptoren aktiviert, schicken die Nerven entsprechende Botschaften an das Gehirn, um mitzuteilen, dass Nahrung benötigt wird.

In gleicher Weise, wie CBD die Wirkung des THC an den Cannabinoid-Rezeptoren blockiert, blockiert es sie auch an den Ghrelin-Rezeptoren. Zudem scheint es auch die Wirkung des Ghrelins selbst zu blockieren und könnte somit als wirksamer Appetitzügler gelten.

Ein weiteres interessantes neueres Forschungsthema ist die potenzielle Wirksamkeit von Cannabidiol gegen die Symptome von Diabetes. Im Jahr 2006 wurde eine Studie publiziert, gemäß der bei nicht adipösen, zur Diabetes neigenden Mäusen CBD die Diabeteshäufigkeit signifikant verringert hat ; seitdem ist zumindest eine Folgestudie publiziert worden und es liegen auch Forschungsergebnisse bezüglich des Potenzials von CBD zur Behandlung von Komplikationen der Diabetes beim Menschen vor.

Forschungsumfang:

Präklinisch, einige in vitro – Studien an Menschen.

CBD und entzündliche Darmerkrankungen

Ein weiterer wichtiger Bereich, in dem oral verabreichtes CBD gesundheitliche Vorzüge haben kann, ist die Behandlung von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie beispielsweise Morbus Crohn. Morbus Crohn kann eine schwere und stark einschränkende Krankheit sein, bei der durch die chronische Entzündung im Verdauungstrakt Gewebe abgebaut wird und abstirbt. Morbus Crohn ist zurzeit unheilbar. Dabei wechseln sich Phasen der Beschwerdefreiheit mit Rezidivphasen, also Schüben (“Flare-ups”) ab.

CBD kann zur Behandlung diverser Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts beitragen, u.a. von Morbus Crohn, Colitis sowie weiterer Formen chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen (IBD) (© ex_magician)

CBD kann zur Behandlung diverser Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts beitragen, u.a. von Morbus Crohn, Colitis sowie weiterer Formen chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen (IBD) (© ex_magician)

Obwohl Morbus Crohn auch in milden Varianten auftreten kann und selten unmittelbar zum Tod führt, erleiden die meisten Patienten doch eine Störung ihres täglichen Lebens; hinzu kommt das erhöhte Risiko tödlicher Krankheiten, wie beispielsweise Darmkrebs. Diverse vorläufige Forschungsergebnisse zeigen, dass CBD eine Schutzwirkung gegen Morbus Crohn und andere chronisch-entzündliche Darmerkrankungen entfalten kann.

Eine italienische Studie, die im Jahr 2008 publiziert wurde, zeigt, dass Cannabidiol seine entzündungshemmende Wirkung über den CB₁-Rezeptor ausübt. Die Studie kam ebenfalls zu der Schlussfolgerung, dass der Effekt bei Mäusen “signifikant” war und dass CBD aufgrund seiner geringen Toxizität und der nachgewiesenen Wirksamkeit bei Tierversuchen ein viel versprechender Gegenstand für die Forschung am Menschen sein könnte. Andere Forschungsergebnisse weisen jedoch darauf hin, dass CBD seine Wirkung auch über einen Mechanismus unabhängig von den primären Cannabinoid-Rezeptoren entfalten kann, möglicherweise über einen Rezeptor, der als Peroxisom Proliferator-aktivierter Gamma-Rezeptor bekannt ist.

Forschungsumfang:

Präklinisch, nur Tierversuche.

Wie CBD Ihr Herz schützen kann

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die weltweit häufigste Todesursache; sie verursachen etwa ein Drittel aller Todesfälle im Jahr. Im Jahr 2012 sind 7,4 Millionen Menschen an ischämischen Herzerkrankungen und 6,7 Millionen an einem Schlaganfall gestorben. Wir haben bereits gesehen, dass CBD zum Schutz vor Schäden durch einen ischämischen Schlaganfall beitragen kann, und es gibt auch Hinweise darauf, dass es zum Schutz vor Schäden durch eine ischämische Herzerkrankung beitragen kann.

Zudem kann CBD zum Schutz vor ischämischen Herzerkrankungen sowie diversen weiteren Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen (© gandhiji40)

Zudem kann CBD zum Schutz vor ischämischen Herzerkrankungen sowie diversen weiteren Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen (© gandhiji40)

Im Jahr 2007 wurde eine Studie publiziert, bei der die Auswirkungen von CBD auf myokardiale ischämische Reperfusionsschäden, eine Art von ischämischem Herzanfall, untersucht wurden. Es ist festgestellt worden, dass CBD die Region des Infarkts (das beschädigte Gewebe) um 66 Prozent verkleinert, und zwar vermutlich aufgrund seiner nachgewiesenen Fähigkeit, Entzündungen und oxidativem Stress vorzubeugen. Die Studie gelangte zu der Schlussfolgerung, dass CBD bei Ratten eine “starke kardioprotektive Wirkung” zeigt und aufgrund seines Sicherheitsstandards ein gutes Ziel für die Forschung am Menschen wäre.

In diversen weiteren Studien konnte die kardioprotektive Wirkung von CBD nachgewiesen werden. Eine Studie aus dem Jahr 2010 hat die Auswirkungen von Cannabidiol auf die diabetische Kardiomyopathie bei Mäusen sowie in menschlichen Zellen in vitro nachgewiesen. Dabei wurde festgestellt, dass CBD das Ausmaß von oxidativem Stress, Fibrosen, Entzündungen, Zelltod und kardialen Dysfunktionen im Allgemeinen bei Mäusen sowie in menschlichen Zellen verringert. Die diabetische Kardiomyopathie ist eine schwere Komplikation der Diabetes, die zum Herzversagen führen kann. Die Diabetes selbst ist eine der häufigsten Todesursachen beim Menschen. Daher werden neue Behandlungsmethoden, die hier Linderung schaffen, dringend benötigt.

Forschungsumfang:

Präklinisch, einige in vitro-Forschungsergebnisse an Menschen.

Wie steht es mit dem “Entourage-Effekt”? Muss ich nicht auch THC nehmen?

Es gibt Hinweise darauf, dass die Einnahme von THC in Kombination mit CBD dessen Wirksamkeit bei einigen Erkrankungen im Vergleich zur Einnahme von CBD oder THC allein erhöht. Klinische Studien, die GW Pharmaceuticals während der Entwicklung von Sativex durchgeführt hat, haben beispielsweise gezeigt, dass CBD und THC in Kombination wirksamer waren als jeweils allein, jedenfalls in Bezug auf die Symptome der multiplen Sklerose, der rheumatoiden Arthritis sowie hartnäckige Krebsschmerzen.

Dieser Entourage-Effekt wirkt allerdings nicht immer, und CBD hat ein erhebliches Potential bei einer Vielzahl von Krankheiten, auch ohne Mitwirkung von THC. Zum heutigen Zeitpunkt ist CBD rechtlich weniger problematisch als THC und in vielen Ländern rezeptfrei zu kaufen, da seine Anwendung keinen Beschränkungen unterliegt (dies gilt für die Europäische Union, in den USA ist der Sachverhalt nicht ganz so klar). Während wir noch auf die vollständige Legalisierung warten, können daher alle diejenigen, die es benötigen, bereits erheblich von CBD alleine profitieren.

Obwohl der Entourage-Effekt bereits bei mehreren Erkrankungen nachgewiesen worden ist, gibt es immer noch viel über die Feinheiten dieses Mechanismus zu lernen. Zu den Cannabinoiden zählen nicht nur THC und CBD; insgesamt gibt es etwa 120 verschiedene Verbindungen, einschließlich der besser bekannten Varianten, wie THCV, CBG, CBC, CBN, sowie hunderte von Terpenen (aromatische Verbindungen, die bekanntermaßen auch ihre eigene medizinische Wirkung entfalten).

Die Studie, die sich mit der Bedeutung dieser anderen Verbindungen für den Entourage-Effekt befasst, befindet sich noch in den Kinderschuhen.  Und selbst wenn wir nur den THC-/CBD-Effekt berücksichtigen, haben wir noch lange keinen vollständigen Einblick in die Verhältnisse und Dosierungen der Mittel, die nach unseren heutigen Kenntnissen für die einzelnen Krankheiten zu verwenden sind.

Wird CBD also auch mir helfen?

Sensi Seeds Hanföl 3% CBD

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Menschen, die an bestimmten Erkrankungen leiden, bietet die konsequente Einnahme von CBD eine ernsthafte Chance und eine verbesserte Lebensqualität. Dies scheint insbesondere auf Patienten zuzutreffen, die am Dravet-Syndrom oder ähnlichen Formen der Epilepsie leiden, sowie auch für Morbus Crohn und andere Arten chronisch entzündlicher Darmerkrankungen.

Aber selbst für Menschen, die nicht an einer chronischen Erkrankung leiden, kann die konsequente Anwendung von CBD als Nahrungsergänzungsmittel erhebliche Vorteile mit sich bringen. Viele neurologische Erkrankungen (wie Alzheimer und Parkinson) sind altersbedingt und können jeden treffen. Außerdem kommen Herzerkrankungen und Diabetes extrem oft vor und zählen, wie gesagt, zu den häufigsten Todesursachen der Menschheit.

Obwohl die Genetik in Bezug auf die Anfälligkeit gegenüber vielen dieser Erkrankungen eine wichtige Rolle spielt, hat auch der Lebensstil einen erheblichen (und möglicherweise sogar noch stärkeren) Einfluss darauf, und eine gesunde Ernährung gilt als Voraussetzung für einen gesunden Lebensstil.

Man sollte aber nicht davon ausgehen, dass die Einnahme von CBD-Öl als Nahrungsergänzung alle anderen schädlichen Lebensgewohnheiten aufwiegt. Stattdessen sollte man ganz allgemein eine gute Ernährung und einen gesunden Lebensstil anstreben und die Nahrungsergänzungsmittel – wie der Name schon sagt – als Ergänzung zu einem gesunden Lebensstil einnehmen, um die Wahrscheinlichkeit einer langfristig guten Gesundheit zu erhöhen.

Gibt es Menschen, die CBD als Nahrungsergänzung vermeiden sollten?

Dies ist eine schwierige Frage. Es spricht einiges dafür, dass Menschen, die an gewissen Erkrankungen (einschließlich Krebs und AIDS) leiden oder gewisse Medikamente verwenden, die den Appetit zügeln, von CBD Abstand nehmen sollten, da dies den Appetit noch weiter verringern kann. Die Vorteile seiner Einnahme können jedoch die Nachteile überwiegen, und man kann davon ausgehen, dass sich durch die sorgfältige Kombination von THC zu CBD im richtigen Verhältnis das bestmögliche Ergebnis erzielen lässt.

Davon abgesehen, ist es empfehlenswert, vor der Einnahme von Cannabidiol einen Arzt hinzuzuziehen, wenn Sie an einer schweren oder chronischen Krankheit leiden. Es liegen keine Hinweise darauf vor, dass CBD für Menschen schädlich ist; gemäß allen vorliegenden Ergebnissen ist es bemerkenswert sicher. Es ist jedoch für die meisten Erkrankungen, gegen die es helfen soll, noch nicht ausreichend getestet worden, und weitere klinische Langzeitstudien an Menschen sind sicherlich empfehlenswert, bevor die Öffentlichkeit wirklich von Cannabidiol überzeugt sein kann (was ja auch für alle anderen ungeprüften Medikamente gilt).

Welche Rolle spielt CBD in einem nachhaltigen globalen Gesundheitswesen

CBD ist eine kostengünstige, reichlich vorhandene und erneuerbare natürliche Ressource, die auch auf kargen Böden wächst, ohne dass dabei viele Chemikalien zum Einsatz gelangen müssen (© twicepix)

CBD ist eine kostengünstige, reichlich vorhandene und erneuerbare natürliche Ressource, die auch auf kargen Böden wächst, ohne dass dabei viele Chemikalien zum Einsatz gelangen müssen (© twicepix)

Mit zunehmendem Alter der Weltbevölkerung geraten auch die Gesundheitssysteme weltweit unter Druck, da ältere Menschen im Allgemeinen mehr medizinische Behandlung benötigen und die jungen, gesunden Steuerzahler dafür aufkommen müssen.

In vielen Ländern gibt es nicht genug junge Arbeitnehmer, um die älteren Generationen aufzufangen; daher müssen dringend Lösungen gefunden werden, um den kollektiven Druck auf das Gesundheitswesen zu mäßigen, insbesondere angesichts der zurzeit allgemein turbulenten Wirtschaftslage.

CBD lässt sich kostengünstig in großen Mengen herstellen und ist im Prinzip eine erneuerbare Ressource, die mit wenig chemischem Aufwand auch auf kargen Böden angebaut werden kann, wobei industrielle Hanfsorten zum Einsatz gelangen, die bekanntlich einen hohen Anteil dieser Verbindung enthalten. Nochmals: CBD ist kein Allheilmittel, das alle diese Probleme aus der Welt schafft, könnte aber durchaus eine extrem wichtige Waffe in unserem biologischen Arsenal sein.

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Hemmer der Glückseligkeit im menschlichen Endocannabinoid-System


Am 15. Januar 2016 meldeten viele Medien, in Rennes/Frankreich sei ein Teilnehmer eines Medikamentenversuchs an den Folgen der Einnahme einer Substanz gestorben, deren Wirkung auf Cannabis basiere. Lesen Sie unseren ausführlichen Bericht dazu hier.

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Bliss inhibitors in the human endocannabinoid system - Sensi Seeds Blog

Wenn ein Medikamentenversuch aus dem Ruder läuft

Am 15. Januar 2016 meldeten viele Medien, in Rennes/Frankreich sei ein Teilnehmer eines Medikamentenversuchs an den Folgen der Einnahme einer Substanz gestorben, deren Wirkung auf Cannabis basiere. Das französische Gesundheitsministerium dementierte zwar innerhalb weniger Stunden, dass es sich um ein Cannabis-Medikament handle, aber ganz so weit hergeholt waren die ersten Meldungen dann doch nicht.

Denn bei BIA 10-2474 handelt es sich um einen so genannten Fettsäureamid-Hydrolase-Hemmer. Diese auch Anandamid (in Anlehnung an das Sanskrit-Wort für „Glückseligkeit“: Ananda)- oder FAAH-Hemmer genannten Substanzen wirken über das Endocannabinoid-System des menschlichen Körpers. Also genau dort, wo auch die Cannabinoide der Hanfpflanze wie THC oder CBD wirken, eben nur dass es sich bei den FAAH-Hemmern um im Labor hergestellte Substanzen handelt. Weil sich viele Pharma-Unternehmen eine Menge von den FAAH-Hemmern und anderen Stoffen wie synthetischen Cannabinoiden, die über das Endocannabinoid-Ssystem wirken, versprechen, wurde die Forschung an solchen Substanzen in den letzten zehn Jahren stark vorangetrieben. Ziel solcher Versuche ist es unter anderem, das Potential dieser Stoffe auszuschöpfen, „ohne euphorische Gemütszustände hervorzurufen“, zitiert die Frankfurter Allgemeine Zeitung den Endocannabinoid-Spezialisten Beat Lutz von der Uni Zürich. Neben den euphorischen Gemütszuständen wollen die Forscher auch „Gewöhnungseffekten, die zur Sucht führen“ vorbeugen. In diesem Zusammenhang liest man auch immer wieder von Forschern, die an Cannabis-Medikamenten arbeiten, die nicht high machen sollen. Vor allen Dingen aber sind die Stoffe einfach zu entwickeln, können nach ihrer Erprobung schnell für zehn Jahre patentiert werden und müssen nicht gegen die Vorurteile und Einschränkungen kämpfen, die es bei der Entwicklung pflanzlicher Cannabismedizin nach wie vor gibt.

Todesursache noch unklar

Die Studie in Frankreich hatte also rein gar nichts mit Cannabis zu tun und entsprach allen in der EU geltenden Regeln für Phase I Tests klinischer Studien an Menschen. Der FAAH-Hemmer BIA 10-2474, der vom portugiesischen Konzern BIAL entwickelt und von der französischen Firma Biotrial in Rennes im Rahmen einer klinischen Studie getestet wurde, war dazu gedacht, Angstzustände, Bluthochdruck und chronische Schmerzen sowie Übergewicht zu lindern sowie die motorischen Probleme von Parkinson zu bekämpfen. Doch am 15. Januar fiel einer der sechs Teilnehmer, die die höchste Dosis der über neunzig Probanden erhalten hatten, ins Koma und starb zwei Tage später. Fünf weitere Probanden, von denen drei bleibende Hirnschäden davontragen könnten, sind noch schwer erkrankt. Der Wirkstoff in BIA 10-2474 ist ein Phenylharnstoff, der das körpereigene Endocannabinoid-System beeinflussen soll. Wieso es zu den tödlichen Folgen kommen konnte, ist bislang nicht klar und Gegenstand aktueller Ermittlungen der französischen Staatsanwaltschaft. Der zu Johnson&Johnson gehörende Arzneimittelentwickler Janssen-Cilag hat kurz nach dem Desaster von Rennes angekündigt, die Phase 2 Tests am FAAH-Hemmer JNJ-42165279 ruhen zu lassen. In der EU hatte der über das Endocannabinoid-System wirkende Appetitzügler Rimonabant bereits 2006 eine Zulassung, die die USA der Substanz wegen ihrer psychiatrischer Nebenwirkungen wie Suizidgefährdung verweigerte. Nach der folgenden Diskussion in der EU wurde die Zulassung auf Empfehlung der EU-Arzneimittelkommission ruhen gelassen und das Medikament vom Hersteller Sanofi-Aventis vom Markt genommen.

Falsche Prioritäten

Grundsätzlich ist es natürlich falsch, die Forschung am Endocannabinoid-System einschränken zu wollen, aber so lange auch die Medizin noch so wenig wie derzeit über dessen Funktionsweise weiß, könnte doch auch die Erforschung und Isolierung der pflanzlichen Cannabinoide in Angriff genommen werden. Selbst die Entdeckung der mannigfaltigen Eigenschaften von CBD ist nicht in erster Linie der forschenden Pharma-Industrie, sondern der Eigeninitiative vieler Cannabis-Patienten, kleiner Unternehmer und deren Unterstützer zuzuschreiben, nachdem es erstmals vom Vater der Erforschung der Cannabinoide, dem israelischen Mediziner Raphael Mechoulam, synthetisiert wurde. Zumindest ist an den in Hanf enthaltenen Substanzen bislang weder jemand gestorben noch ins Koma gefallen. Trotzdem sind die Hürden bei der Erforschung, besonders wenn es um Studien am Menschen geht, ungleich höher als bei künstlichen Cannabinoiden und den FAAH-Hemmern. Allerdings ließen sich die so gewonnenen Erkenntnisse kaum patentieren oder in einem Maße versilbern, wie das bei der Entwicklung konzerneigener Substanzen wie den FAAH-Hemmern oder künstlichen Cannabinoiden der Fall ist. Um sich auf die Entwicklung eigener Substanzen konzentrieren zu können, kommen das angebliche Suchtpotential natürlicher Cannabinoide natürlich wie gerufen, um diese bei der Erforschung ihres medizinischen Potentials links liegen zu lassen. Hier ist immerhin von knapp 70 natürlichen Cannabinoiden die Rede, die von der Natur produziert werden und mit Ausnahme von CBD und THC bislang nur sehr unzureichend erforscht sind.

Legal Highs als Abfallprodukt

Ganz nebenbei hat uns die Wissenschaft bei der Forschung am körpereigegen (Endo-) Cannabinoid-System neben den FAAH-Hemmern auch eine Reihe fragwürdiger Substanzen beschert: Im Laufe der letzten 20 Jahre wurden auch zahlreiche THC-Antagonisten entwickelt, von denen einige wie das von Pfizer entwickelte AB-FUBINACA eine illegale Karriere als „Legal High“ hingelegt haben, anstatt zu einem Medikament weiter entwickelt zu werden. Mittlerweile umfasst die Liste der zur Forschungszwecken entwickelten THC-Antagonisten, die im Rahmen der medizinischen Forschung entwickelt wurden, mit über 160 Substanzen mehr als jedes Betäubungsmittelgesetz in der EU oder den USA zu erfassen im Stande ist. Denn neben den klassischen THC-Antagonisten gibt es eine fast beliebig große Zahl so genannte nicht klassischer, künstlicher Cannabinoide, die nicht weniger psychoaktiv wirken und nicht selten gesundheitliche Risiken bergen. Diese unter dem Sammelbegriff „Legal High“ geführte Substanzen als auch die mit ihnen in Zusammenhang gebrachten Todesfälle werden, nicht zuletzt dank einer hilflosen (Cannabis)-Verbotspolitik, immer mehr. Rennes hat nicht zuletzt eins gezeigt: Die Forschung an natürlichen, pflanzlich gewonnenen Cannabinoiden und deren Wirkungsweise auf das Endocannabinoid-System muss erleichtert und so schnell als möglich intensiviert werden. Nur so kann das medizinische Potential der Hanfpflanze voll genutzt werden, ohne Menschenleben zu gefährden oder es reinem Gewinnstreben zu opfern. Außerdem scheint es dringend notwendig, die Wirkungsmechanismen innerhalb des körpereigenen Cannabinoid-Systems genauer zu erforschen, bevor die nächsten Menschenversuche mit diesen Hemmern der Glückseligkeit stattfinden.

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10 interessante Fakten zu feminisierten Cannabissamen


Feminisierte Cannabissamen sind für einige Grower schon lange selbstverständlich, für andere aber immer noch Anlass zu Verwirrung, besonders für Anfänger! Hier sind 10 interessante Fakten zu Cannabissamen, die Sie mit Ihren Freunden teilen können.

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10 interesting facts about feminized seeds - Sensi Seeds Blog

Feminisierte Cannabissamen sind für einige Grower schon lange selbstverständlich, für andere aber immer noch Anlass zu Verwirrung, besonders für Anfänger! Hier sind 10 interessante Fakten zu Cannabissamen, die Sie mit Ihren Freunden teilen können.

  1. Feminisierte Versionen von Pflanzensamen gibt es nicht nur bei Cannabis. Vielmehr wird diese Technik in der Landwirtschaft schon seit vielen Jahren eingesetzt, bevor sie in den 1980er Jahren auch auf Cannabis erfolgreich angewandt werden konnte.
  2. Es gibt mehrere Methoden zur Erzeugung feminisierter Cannabissamen. Sie beruhen jedoch alle darauf, eine weibliche Pflanze durch Stress zu veranlassen, zum Hermaphroditen zu werden und auch Pollen zu produzieren, die dann zur Befruchtung einer anderen weiblichen Pflanze dienen.
  3. Als die feminisierten Cannabissamen erstmals auf den Markt kamen, gab es Bedenken einiger Grower, die von ihnen angebauten Pflanzen könnten nur instabile Hermaphroditen sein. Diese Bedenken erwiesen sich zumeist als unbegründet, und mit der weiteren Verbesserung der Feminisierungstechniken tritt dieses Problem kaum noch auf.
  4. Folgt man den wissenschaftlichen Definitionen, entstehen aus feminisierten Cannabissamen feminisierte, nicht jedoch weibliche Pflanzen. Dennoch werden diese Samen häufig als „weibliche Samen“ bezeichnet. Da alle Pflanzen, die aus ihnen hervorgehen, wie weibliche Pflanzen wachsen und blühen, ist es nachvollziehbar, dass beide Begriffe häufig verwechselt werden.
  5. Als die feminisierten Cannabissamen erstmals auf den Markt kamen, waren sie teurer – oft sogar viel teurer – als normale Cannabissamen. Zum Glück gibt es heute viele verschiedene Sorten in guter Qualität und es sind auch sehr preiswerte feminisierte Samen erhältlich, sodass die Grower eine große Auswahl haben.
  6. Feminisierte Cannabissamen wachsen unter den gleichen Bedingungen wie normale Cannabissamen und erfordern keine besonderen bzw. zusätzlichen Nährstoffe, Techniken oder Ausrüstungsteile.
  7. Die Lagerungsbedingungen für feminisierte Cannabissamen sind genau die gleichen wie für normale Samen. Sie sollten also unbedingt trocken, bei einer Temperatur zwischen 5 und 7 Grad und im Dunkeln gelagert werden. Das Türfach eines Kühlschranks ist normalerweise ein idealer Platz dafür.
  8. Feminisierte Cannabissamen haben Vorteile für fast alle Grower, besonders aber für Menschen, die ihr eigenes medizinisches Cannabis züchten, da diese weniger Zeit und Energie haben, nach männlichen Pflanzen zu suchen und diese zu eliminieren, sobald sie erscheinen, wie es bei normalen Cannabissamen eben nötig ist.
  9. Es gibt noch ein Missverständnis über feminisierte Cannabissamen, nämlich dass diese genmanipuliert sind. Der Begriff der genetischen Modifizierung bezeichnet ein selektives Zuchtverfahren, das auch auf natürliche Weise ablaufen kann – die Skunk #1 und alle anderen Cannabishybriden müssten also korrekterweise als „genetisch modifiziert“ bezeichnet werden. Eine Genmanipulation liegt aber erst vor, wenn die DNA einer Art direkt in die DNA einer anderen Art eingepflanzt wird, wie beispielsweise bei Tomaten mit Fischgenen. Glücklicherweise ist dies bei Cannabis bisher nicht der Fall gewesen. Feminisierte Cannabissamen sind also dank der fantastischen Erfolge der traditionellen Züchtung nicht genmanipuliert.
  10. Sensi Seeds verfügt über eine zunehmende Auswahl feminisierter Samen und entspricht damit der Nachfrage unserer Fans nach feminisierten Versionen unserer beliebtesten, vielfach ausgezeichneten Sorten. Sie finden die gesamte Auswahl hier. Wenn Sie im Internet nach preiswerten und hochwertigen feminisierten Samen suchen, finden Sie das Angebot der White Label Seed Company hier.

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Cannabis gegen Krebs: Der 45-minütige Film enthält Interviews mit Rick Simpson, Manuel Guzman, Franjo Grotenhermen, Rudolf Brenneisen, Patienten, Angehörigen und anderen Personen. Sehen Sie selbst.

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Cannabisöl soll Krebs heilen, doch für die Herstellung des Öls werden Mengen von Cannabis benötigt, die in Deutschland illegal sind. Wird den Patienten ein wichtiges Heilmittel vorenthalten? Eine Erkenntnissuche.

Der Fernsehsender 3sat  hat am 28. Januar 2016 die Dokumentation „Cannabis gegen Krebs“ ausgestrahlt. Der 45-minütige Film enthält Interviews mit Rick Simpson, Manuel Guzman, Franjo Grotenhermen, Rudolf Brenneisen, Patienten, Angehörigen  und anderen Personen. Sehen Sie selbst.

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Eagle Bill – Profil einer Persönlichkeit


Eagle Bill Amato, der Cannabis-Vaporizer, Sensi Seeds, Ben Dronkers – diese Namen und Begriffe hängen eng miteinander zusammen. Ben hatte Eagle Bill gebeten, im Hash Marihuana & Hemp Museums mitzuarbeiten und dessen Besuchern die Vaporizer-Technik zu erklären, was er dann mit großer Freude getan hat.

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Eagle Bill Amato, der Cannabis-Vaporizer, Sensi Seeds und Ben Dronkers – diese Namen und Begriffe hängen eng miteinander zusammen. Es war der Sensi-Seeds-Gründer Ben Dronkers, der Eagle Bill 1990 erstmals ein Konzept zum Verdampfen von Cannabis vorgestellt hatte. Und es war Eagle Bill, der das Konzept dann übernommen, verbessert und einen Vaporizer (Verdampfer) entwickelt hat, der aus einer großen Glaskugel bestand und mit einer Heißluftpistole betrieben wurde, wie sie zum Entfernen von Farbe genutzt wird. Das erwies sich als so effektiv für das Herauslösen der Wirkstoffe aus den erstklassigen Cannabissorten von Sensi Seeds, dass Ben Dronkers Eagle Bill schließlich gebeten hat, im Hash Marihuana & Hemp Museums mitzuarbeiten und den vielen tausend Besuchern, die dort jedes Jahr vorbeikommen, die Vaporizer-Technik zu erklären.

Eagle Bill celebrity profile - Sensi Seeds blog

Eagle Bill wurde in Georgia in den USA geboren, hat aber für die letzten zwölf Jahre seines Lebens Amsterdam zu seiner Heimat gemacht. Seine Karriere als Züchter begann per Zufall: Er stellte gerade ein altes Sofa nach draußen auf den Gehweg, als ein Samen herausfiel, in eine Pflasterfuge geriet, keimte und schließlich zu einer Pflanze heranwuchs! Einige Jahre später waren seine Fähigkeiten als Züchter schon so weit fortgeschritten, dass die Anklage nach seiner ersten Verhaftung wegen Cannabisanbaus wieder fallen gelassen werden musste, und zwar „aus Mangel an Beweisen”. Denn seine Buds waren so wunderbar, dass die Polizisten sich nicht zurückhalten konnten und sie ihrem eigentlichen Verwendungszweck zuführten, bis nicht einmal etwas für einen Labortest übrig geblieben war.

Teils Cherokee, teils Magier

Folgt man der informativen und unterhaltsamen Autobiographie von Eagle Bill (Titel: „10 % THC – A Cannabis Tale“), hat er Cannabis anfangs mit Hilfe einer Heißluftpistole verdampft, und obwohl das ziemlich effektiv war, hat er sich über die Menge Dampf geärgert, die ihm dabei verloren ging. Aber 1993 – so Eagle Bill – „… erschien mir im Traum die Lösung: Eine Kammer, die speziell für das Verdampfen geschaffen ist, mit einem vergrößerten Zugang, sodass kein Rückstoß erzeugt wird“. Kurz darauf besuchte er ein Geschäft für Medizinbedarf, um die Glasröhren zu kaufen, und er fand ein riesiges, tränenförmiges Glasgefäß, in das man zuvor Oliven eingelegt hatte. Damit waren alle Steine des Puzzles an die richtige Stelle gelegt.

Im folgenden Jahr wurde er von Sensi Seeds eingeladen, auf dem Stand der Firma beim Cannabis Cup aufzutreten, wo er und der Vaporizer sofort zum Hit wurden, nicht nur bei den Touristen, sondern auch bei den Einheimischen. 1996 war das Interesse sowohl der Cannabis-Community als auch der Medizin an seinem neuen Weg zur Nutzung einer traditionellen Pflanze so groß geworden, dass die niederländische Zeitung De Volkskrant ein Interview mit Eagle Bill führte, in dem sie schrieb, er sehe „ein wenig wie ein Magier“ aus (was Eagle Bill überhaupt nicht bewusst gewesen war). Da einer seiner Eltern Cherokee-Indianer war und er viele Jahre in einem Reservat gelebt hatte, definierte er sich selbst als „westlichen Medizinmann“, für den die spirituellen Aspekte des Anbaus ebenso wichtig waren wie das High, das das Endprodukt bewirkt.

Alles dreht sich um die Pflanze

„Diese Pflanze tut so viel für mich, dass ich alles für sie tun möchte. Sie hat mir alles in der Welt gegeben, was ich jemals wollte“, sagte er in einem Interview mit der Journalistin Kristie Szalanski Ende der neunziger Jahre. Und er fuhr damit fort, befreundete Cannabis-Nutzer, die in Staaten lebten, in denen Cannabis verboten ist, halb zu ermahnen und halb zu ermuntern, für die Freiheit der Pflanze zu kämpfen, und genauso für die eigene Freiheit, sie zu nutzen: „Wie jede Droge, verdient Cannabis Respekt. … Die Pflanze und ihre Befürworter werden in Staaten mit einer strikten Anti-Cannabis-Gesetzgebung stigmatisiert und marginalisiert. Daher ist es die Pflicht aller Cannabis-Nutzer, die Würde der Pflanze zu wahren und zu schützen. Alle Cannabis-Raucher müssen ihre Stimme in ihrer eigenen Gemeinschaft erheben“.

Zu Ehren des Vaters des Vaporizers

Der Tod von Eagle Bill im Jahr 2005 war für uns alle ein großer Verlust. Wir vermissen ihn sehr, und einige Besucher des Museums fragen noch immer nach ihm, so stark war der Eindruck, den er hinterlassen hat. Kurz vor dem Tod von Eagle Bill hat Ben Dronkers versprochen, seinen langjährigen Freund und visionären Begleiter mit einer eigenen Sorte zu ehren. Und nach einem Jahrzehnt konzentrierter Arbeit und fast schmerzhaft selektiver Züchtung entstand schließlich eine Hybridsorte, die dem Pionier gerecht wird, nach dem sie benannt ist. Sie können Sie hier entdecken.

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Warum berichten manche Cannabis-Erstkonsumenten, in einem High „hängen geblieben“ zu sein?


Im Internet finden sich viele Berichte von Leuten, die zum ersten Mal Cannabis konsumiert haben und dabei „in einer Schleife hängen geblieben“ sind, d. h., die Änderung ihres Bewusstseinszustands hielt mehrere Tage, Wochen oder sogar Monate an, obwohl sie danach kein Cannabis mehr genommen haben. Was genau geht da vor und wer ist davon betroffen?

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Why do some first-time cannabis users report feeling stuck in a high - Sensi Seeds blog

Im Internet finden sich viele Berichte von Leuten, die zum ersten Mal Cannabis konsumiert haben und dabei „in einer Schleife hängen geblieben“ sind, d. h., die Änderung ihres Bewusstseinszustands hielt mehrere Tage, Wochen oder sogar Monate an, obwohl sie danach kein Cannabis mehr genommen haben. Was genau geht da vor und wer ist davon betroffen?

Persistente Effekte: Pro und Contra

Für manche Menschen sind die persistenten Gefühle einer Intoxikation mit Cannabis angenehm und genussreich (© Piddleville)

Für manche Menschen sind die persistenten Gefühle einer Intoxikation mit Cannabis angenehm und genussreich (© Piddleville)

Manche Konsumenten berichten davon, dass die subjektiv positiven Effekte von Cannabis bei ihnen noch lange nach dem Zeitpunkt anhalten, in dem eigentlich alles wieder normal sein sollte. Häufiger kommt es allerdings vor, dass Personen, die ihren Erstkonsum von Cannabis als negativ empfunden haben, davon berichten, dass sie persistente, beunruhigende und negative Nachwirkungen verspürten.

Zuerst sollte man allerdings darauf hinweisen, dass diese Effekte offenbar nur bei einer kleinen Minderheit von Erstkonsumenten eintreten. Es ist nicht ganz klar, bei wie vielen genau, da offizielle Daten zu vielen Aspekten im Zusammenhang mit Cannabis noch nicht existieren. Wenn sich in Zukunft der legale Cannabiskonsum weiter durchsetzt, sollte sich bald ein genaueres Bild ergeben.

Menschen, die sich am nächsten Tag noch „high“ fühlen

Es scheint bei Erstkonsumenten recht verbreitet zu sein, dass in einer Sitzung gleich ziemlich viel Cannabis genommen wird und dass man dann zwar nachts  schlafen geht, sich am nächsten Morgen aber immer noch „high” fühlt. Da die typische Dauer eines Cannabis-„Highs“ 2 bis 4 Stunden beträgt und kaum Schwankungen unterliegt, könnte man erwarten, dass eine Nacht Schlaf für den Körper mehr als ausreichend ist, um das THC abzubauen und den normalen Bewusstseinszustand wiederherzustellen.

Es ist wichtig, an dieser Stelle auf den Unterschied zwischen den Menschen hinzuweisen, die am Tag nach einer Sitzung nur einen „Cannabis-Kater“ haben, und denjenigen, die sagen, dass sie subjektiv immer noch high sind. Im erstgenannten Fall berichten die Betroffenen nur davon, dass sie sich „groggy”, „ausgebrannt” oder „noch halb im Schlaf” fühlen.

Dieser Effekt kann etwas damit zu tun haben, dass der Cannabiskonsum die im REM-Schlaf verbrachte Zeit reduziert (eine wichtige Schlafphase, in der wir träumen und dadurch verschiedene mentale Prozesse erneuern und wiederbeleben), und das ist offenbar ein ganz anderes Phänomen als bei denjenigen, die meinen, immer noch high zu sein.

Denn im Gegensatz dazu verwenden die Menschen, die ein verlängertes „High“ erfahren, eher Beschreibungen wie „in einem Tagtraum“, „angezündet”, „nachleuchtend” und „sehr angenehm“ – im Allgemeinen also positive und angenehme Zustände.

Wie können die „positiven” Aspekte tagelang andauern?

Die meisten dieser Berichte sagen aus, dass die Betroffenen sich nur am nächsten Morgen noch high fühlten, aber es gibt auch Berichte von Menschen, die mehrere Tage lang weiter high blieben. Ein Betroffener berichtet,dass er sich bis zu sechs Tage „angezündet“ fühlte, nachdem er Cannabis genommen hatte. Ein anderer wird geradezu lyrisch bei der Darstellung seiner „wunderbaren“ Erfahrungen am Tag nach seinem „sehr psychedelischen“ Erstkonsum von Cannabis.

Wer den sog. „Cannabis-Kater“ bekommt, leidet vielleicht nur an zu wenig REM-Schlaf

Wer den sog. „Cannabis-Kater“ bekommt, leidet vielleicht nur an zu wenig REM-Schlaf

Es ist noch nicht geklärt, was der Grund dafür ist, dass manche Erstkonsumenten sich noch einige Tage nach ihrem Cannabiskonsum subjektiv high fühlen. Möglicherweise findet bei manchen Menschen der in der Leber erfolgende Abbau von THC in seine Metaboliten, die dann mit dem Urin ausgeschieden werden, langsamer statt als bei anderen, was es ihnen möglich macht, das THC länger im Blutkreislauf zirkulieren zu lassen. So hat es auch länger die Möglichkeit, das Gehirn zu erreichen, die CB₁-Rezeptoren zu besetzen und psychoaktive Effekte auszulösen.

Eine andere Möglichkeit könnte in der Art der Verabreichung liegen. Der Verzehr von Cannabis-Edibles führt oft zu einer verzögerten Spitzenkonzentration von THC im Blut, da die Cannabinoide hierbei  normalerweise in Fett aufgelöst werden.

Fett löst die Cannabinoide aber langsam und über den Magen-Darm-Trakt auf, anders als bei der schnell wirkenden Zufuhr über das Rauchen oder Verdampfen oder mit Hilfe von Sublingualsprays, die die Cannabinoide über die Mundschleimhaut direkt in die Blutbahn gelangen lassen. Da sich THC im adipösen (fetthaltigen) Gewebe aufbaut, kann es außerdem sein, dass Menschen mit einem höheren Körperfettanteil eine „langsame Zufuhr“ von THC erfahren.

Aber was ist mit persistenten negativen Effekten?

Die Betroffenen beschreiben die negativen Effekte von Cannabis, die nach dem erstmaligen Konsum verbleiben, überwiegend als „Angst“, „Paranoia“, „Panik“, „Verwirrung“, „Desorientierung“ oder „Depersonalisierung“. Die meisten Personen, die diese negativen Effekte erfahren, erleben sie in den ersten Tagen oder Wochen direkt nach dem Cannabiskonsum und stellen danach fest, dass der Normalzustand schnell wieder zurückkehrt.

Allerdings gibt es auch eine signifikante Zahl an Personen, die davon berichtet haben, dass ihre intensiven negativen Gefühle Wochen oder sogar Monate andauerten und in einigen Fällen zu so gravierenden Abweichungen vom normalen Lebensablauf führten, dass es einer psychiatrischen Behandlung bedurfte.

In einigen Berichten über diese persistenten negativen Effekte wird auch das Auftreten von Selbstmordgedanken erwähnt, ebenso der Wunsch, sich selbst zu verletzen. Dennoch ist es problematisch, eine Verbindung zwischen Cannabis und Selbstmord zu ziehen, da die Personen, die von solchen Gefühlen berichten, bereits an diversen Geisteskrankheiten erkrankt gewesen sind oder kurz davor standen. Einige Studien haben den Cannabiskonsum mit einem erhöhten Suizidrisiko in Verbindung gebracht, jedoch haben andere festgestellt, dass in mehreren US-Bundesstaaten die Suizidraten zurückgegangen sind, seit dort Programme für medizinisches Cannabis umgesetzt wurden.

Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo in der Mitte. Der Konsum von Cannabis kann bei bestimmten dafür anfälligen Personen zwar suizidale Denkmuster verstärken, aber andererseits sind viele Personen, die wegen chronischer Schmerzen oder unheilbarer Erkrankungen einem erhöhten Suizidrisiko unterliegen, auch in der Lage, dieses Risiko zu verdrängen, wenn sie von medizinischem Cannabis profitieren können.

Warum erfahren manche Menschen diese negativen Effekte?

Das ist eine komplizierte Frage, die die Wissenschaft schon seit Jahrzehnten zu beantworten versucht. Diese Frage überschneidet sich allerdings stark mit der allgemeinen Erforschung von Cannabis und seinen Auswirkungen auf die geistige Gesundheit, und dieses Forschungsgebiet ist leider von Vorurteilen und politischer Einflussnahme durchsetzt. Eine klare Antwort zu erhalten, ist daher nicht einfach, und man könnte sicher auch sagen, dass es gar keine klare Antwort geben kann, da wir noch weit davon entfernt sind, alle Fakten zu kennen.

Bei einigen Menschen verursacht Cannabis persistente Gefühle extremer Angst

Bei einigen Menschen verursacht Cannabis persistente Gefühle extremer Angst

Interessant ist der Hinweis darauf, dass in dem 1980 erschienenen Buch High Culture: Marijuana in the Lives of Americans von William Novak der Verfasser feststellt, dass „schlimme Trips auf Marihuana statistisch gesehen nur einen winzigen Anteil ausmachen, aber sie kommen vor – besonders beim ersten Mal. Aber die ganz überwiegende Mehrheit der Erstkonsumenten schildert ihre Erfahrungen als neutral oder angenehm.“

Auch wenn negative Erfahrungen bei Erstkonsumenten sicher nur in der Minderheit der Fälle vorkommen, legt schon die Zahl dieser Berichte nahe, dass derartige Fälle heute öfter vorkommen. Schließlich kennen alle regelmäßigen Raucher mindestens ein oder zwei Personen, die ihren erstmaligen Cannabiskonsum „nicht verkraften konnten“. Dieses Phänomen kann an dem Anstieg des THC-Gehalts (im Verhältnis zu CBD und anderen Cannabinoiden und Terpenen) liegen, der bei den kommerziell vertriebenen Cannabissorten in den letzten Jahrzehnten zu verzeichnen war, oder es kann die Folge von Chemikalienresten auf schlecht angebautem Cannabis sein.

Ursache könnte der erhöhte THC-Gehalt sein

Da der Cannabismarkt in den Staaten des Westens sich von den importierten, im Freiland angebauten Sorten mit relativ geringem THC-Gehalt (und wenig Pestiziden, falls überhaupt) zu den im Gewächshaus mit Hilfe von künstlichen Nährstoffen und Agrarchemikalien gezogenen Sorten entwickelt hat, besteht definitiv die Möglichkeit, dass sowohl ihr relativer THC-Gehalt als auch die Reststoffe der Agrarchemie in den letzten Jahrzehnten zugenommen haben.

Wir besitzen keine Daten zu den unterschiedlichen Gehalten an chemischen Reststoffen in Cannabispflanzen im Verlauf mehrerer Jahre, aber sehr wohl Daten, die den Anstieg des THC-Gehalts belegen.

Es gibt kaum einen Grund zum Zweifel daran, dass der THC-Gehalt von Cannabis in vielen westlichen Staaten dramatisch angestiegen ist, da wir im Laufe der Jahre Sorten mit immer höherem THC-Gehalt gezüchtet haben, und da immer mehr Menschen Zugang zu diesen hochwirksamen Sorten haben. Wir hören heute von Sorten, die bis zu 35 oder 40 Prozent THC enthalten (auch wenn diese Zahlen wohl ins Reich der Sage gehören), obwohl 1980 noch niemand von solch hohen Werten gehört hatte und der durchschnittliche THC-Gehalt eher bei 2 bis 3 Prozent lag.

Heute liegt der durchschnittliche THC-Gehalt sicher auch nicht bei 35 Prozent, aber mit Sicherheit höher als bei 3 Prozent. 2008 hat die UNODC festgestellt, dass der Durchschnittsgehalt bei etwa 10 Prozent liegt, und in Colorado liegt er heute offensichtlich eher bei 18,7 Prozent!

THC scheint tatsächlich kurzfristige psychotische Effekte auszulösen

Wir haben so viele Belege für den Zusammenhang von THC mit kurzfristigen psychotischen Effekten, dass es töricht wäre, diese zu ignorieren. Wir haben nur wenige zuverlässige Belege, dass es zu langfristigen psychiatrischen Erkrankungen führt, aber sicher genügend Beweise, dass die akute Verabreichung von THC einen Zustand auslöst, der für einen kurzen Zeitraum einer Psychose sicher sehr ähnlich ist.

Von Paranoia berichten Menschen, die an persistenten negativen Effekten leiden, ebenfalls sehr häufig

Von Paranoia berichten Menschen, die an persistenten negativen Effekten leiden, ebenfalls sehr häufig

Es ist wahrscheinlich, dass einige der empfindlicheren Personen unter uns (deren Empfindlichkeit auf den vererbten Genen, dem Gesundheitszustand oder einigen anderen Faktoren beruht) einen durch THC ausgelösten, psychoseähnlichen Zustand erfahren können, der einige Zeit andauern kann. Bei den meisten Betroffenen wird sich dieser Zustand einfach wieder legen, aber bei einem kleinen Teil davon kann der THC-induzierte Zustand eine bei ihnen bereits angelegte geistige Erkrankung zum Ausbruch bringen.

Das ist aber nicht das Gleiche, als würde THC diese geistige Erkrankung selbst verursachen, denn diese Betroffenen wären wahrscheinlich auch ohne Cannabiskonsum eines Tages erkrankt, und der Ausbruch dieser Erkrankung ist durch Cannabis nur beschleunigt oder eventuell verschlimmert worden. Aber auch wenn THC derzeit nicht dafür verantwortlich gemacht werden kann, eine geistige Erkrankung zu verursachen, ist es extrem wichtig, seine kurzfristige psychotische Wirkung genau zu erforschen.

Welche Nachweise gibt es dafür, dass THC Psychosen verursacht?

Werfen wir kurz einen Blick auf die existenten Nachweise. Die meisten Studien, die einen Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und langfristigen oder chronischen psychiatrischen Erkrankungen herstellen, sind unter mehreren Aspekten fehlerhaft. Der häufigste Fehler besteht darin, dass die Studien darauf angelegt sind, nur einen einzigen Zeitpunkt zu betrachten und nicht berücksichtigen, dass es andere Mitverursacher geben kann, die der wahre Grund für die betreffenden Geisteskrankheiten sein können. Andererseits gibt es sehr viele unmittelbare Nachweise in Form von Studien, bei denen THC verabreicht wurde und eine sofort einsetzende, kurzfristig andauernde psychoseartige Reaktion hervorgerufen hat.

Gestörte Denkprozesse sind ebenfalls etwas, worüber Menschen berichten, die an persistenten negativen Effekten leiden

Gestörte Denkprozesse sind ebenfalls etwas, worüber Menschen berichten, die an persistenten negativen Effekten leiden

Von 1972 stammt ein Betäubungsmittelbericht aus dem Iran, der den Fall eines Polizisten ohne psychotische Vorgeschichte schildert, der „in eine sehr gewalttätige Erregung mit paranoischen Wahnvorstellungen verfiel und sich anstrengte, sein Gewehr in die Hände zu bekommen, um auf seine imaginären Verfolger zu schießen“, nachdem er „einen Anfall des Bhang-Trinkens“ hatte.

Aus dem Jahr 2005 haben wir zwei Fallstudien über „Cannabis-akute Psychosen“. Danach erfuhren die beiden Betroffenen, die „regelmäßige, aber nur gelegentliche“ Konsumenten waren, nach der oralen Verabreichung von THC „Depersonalisierung, paranoide Gefühle und Derealisation“. Beide Betroffenen fühlten sich am nächsten Tag wieder „gut“ und hatten keine Rückfälle.

Eine andere Studie aus 2005 führt aus, dass „sogar Kritiker akzeptiert haben, dass psychotische Symptome durch Cannabis induziert werden können, und dass solche Symptome im Allgemeinen schnell abklingen und sich vollständig zurückbilden“. Allerdings stellte diese Studie einen sehr starken Zusammenhang zwischen der Cannabis-Psychose und der späteren Entwicklung von paranoider Schizophrenie fest, was das oben genannte Konzept stützt, wonach eine Cannabispsychose Auslöser für bereits angelegte Krankheiten sein kann.

2009 wurde eine ausgezeichnete Übersicht über die vorhandene Literatur zu Cannabis und akuter Psychose veröffentlicht, die feststellt, dass „diese psychotischen Symptome im Allgemeinen vorübergehend (Dauer: wenige Minuten bis Stunden) sind, es aber auch einige Berichte über Symptome gibt, die über Wochen hinweg andauerten. … Schwere oder persistente psychotische Reaktionen sind selten und treten eher bei Personen mit einer bereits vorher existierenden psychiatrischen Erkrankung auf“.

Sollte man sich Sorgen über den eigenen Konsum machen?

Um es noch einmal zu sagen: Man muss unbedingt im Kopf behalten, dass diese persistenten negativen Effekte ungewöhnlich sind und dass die meisten Menschen ihren ersten Cannabiskonsum als angenehme Zeit erleben. Und selbst wenn sie für sich feststellen, Gefühle wie die vorstehend genannten zu empfinden, ist es wichtig, ruhig zu bleiben und die eigene Erfahrung rational zu verarbeiten.

Denn Gefühle wie Angst, Paranoia und Depersonalisierung beim erstmaligen Cannabiskonsum sind normalerweise vorübergehend und die Folge des Konsums einer starken psychoaktiven Wirkstoffs. Viele Menschen, die solche Gefühle erfahren, beginnen sofort damit, die eigene Gesundheit in Frage zu stellen. Aber wer daran denkt, dass das eine natürliche Reaktion auf einen starken Wirkstoff ist, kann sich dadurch vergewissern, dass er nicht krank ist und hat mehr Vertrauen, dass der Normalzustand sehr bald wiederkehren wird. Ob diese Haltung auch zu einer schnelleren Rückkehr des Normalzustands führt, ist ungeklärt, aber es kann sicher einen großen Unterschied im Zustand der Panik und Furcht ausmachen, den man hat, solange die ungewöhnlichen Gefühle andauern.

Auch eine Depersonalisierung kommt öfter vor und kann für den Betroffenen extrem verstörend sein

Auch eine Depersonalisierung kommt öfter vor und kann für den Betroffenen extrem verstörend sein

Wenn der veränderte Zustand allerdings länger als wenige Tage andauert, kann es empfehlenswert sein, einen Psychiater aufzusuchen, da dies auf das Vorliegen einer bestehenden Erkrankung hinweisen kann. Noch einmal: Wenn dies der Fall ist, bedeutet das nicht notwendigerweise, dass Cannabis eine solche Erkrankung verursacht hat; es ist auch möglich, dass der vorübergehend veränderte Geisteszustand nur den Weg für ihr Erscheinen geebnet hat.

Eventuell ist es auch möglich, das Risiko des Auftretens psychotischer Symptome dadurch zu reduzieren, dass man sich für Cannabissorten mit hohem Gehalt an CBD entscheidet, da von diesem bekannt ist, dass es den psychoaktiven Effekten von THC entgegenwirkt. Vielleicht ist das die wichtigste Überlegung überhaupt, aber man sollte auch nicht vergessen, wie wichtig eine entspannte Umgebung, ein gefüllter Magen, ein gut mit Wasser versorgter Körper und ein klarer Kopf sind, wenn man zum ersten Mal Cannabis konsumiert.

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Kanada auf dem Weg zur Legalisierung von Cannabis


Als Justin Trudeau die Wahlen in Kanada überraschend klar gewonnen hatte, war für Marc Emery sofort klar, dass „ Gras jetzt ist in ganz Kanada legal ist“. Auch der Rest von Kanadas Aktiven feierte den Sieg der Liberalen Partei fast schon, als ob Cannabis ab sofort nicht mehr verboten wäre. Mehr zum Stand der Dinge in Kanada hier.

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Canada on the way to legalization of cannabis - Sensi Seeds blog

Ein innenpolitisches Top-Thema wird international kaum wahrgenommen

Als Justin Trudeau die Wahlen in Kanada überraschend klar gewonnen hatte, war für Marc Emery sofort klar, dass „ Gras jetzt ist in ganz Kanada legal ist”. Auch der Rest von Kanadas Aktiven feierte den Sieg der Liberalen Partei fast schon, als ob Cannabis ab sofort nicht mehr verboten wäre. So weit ist es zwar lange noch nicht, doch der neue Premier hat die Re-Legalisierung nicht auf der vorletzten Seite eines kaum wahrgenommenen Wahlprogramms seiner Partei entdeckt, sondern hatte Cannabis bereits im Wahlkampf zu einem seiner Top-Themen gemacht. Wer in Kanada Trudeau gewählt hat, wusste buchstäblich, was den Wählerinnen und Wählern im Falle seines Sieges blühen wird: Legale Hanfpflanzen in einem G7-Staat.

Trudeau, der die Regulierung von Cannabis als einen der wichtigsten Punkte seiner neuen Politik genannt hatte, machte sich kurz nach der Wahl an die konkrete Umsetzung seines Versprechens. Bereits wenige Wochen nach Amtsantritt fordert er das Justizministerium auf, alles Notwendige zur Regulierung von Cannabis in die Wege zu leiten. In einem Offenen Brief erläutert Trudeau seinem Kabinett die Umsetzung einer Reihe von Wahlversprechen mit höchster Priorität, die er seinen Wählerinnen und Wählern im Wahlkampf gemacht hatte. In Zusammenarbeit mit den Ministerien für Öffentliche Sicherheit und dem Gesundheitsministerium ist ein Prozess in die Wege zu leiten, der die Legalisierung und Regulierung von Cannabis auf Bundes-, Landes-, und Lokalebene zum Ziel hat“, schreibt der neue Regierungschef dort zu Cannabis. Drei Wochen später bekräftigte Generalgouverneur David Lloyd Johnston, dass die neue Regierung ein Gesetz plane, das „Marihuana legalisiert, reguliert und den Zugang beschränkt.“

Vancouver als Vorreiter

In Vancouver könnte man jetzt schon fast glauben, Cannabis sei legal. Die Stadtverwaltung unter Bürgermeister Gregor Robertson lässt Hanfapotheken, die in Kanada eigentlich illegal sind, schon eine ganze Weile gewähren. Der Stadtrat ist sogar aktiv an der Aufstellung von Regeln für diese „Medical Dispensarys “ beteiligt, die nach Bundesrecht sogar illegal sind. Seit Juni 2015 können sich Hanfapotheken um eine Lizenz bewerben, von denen die ersten acht bald vergeben sein sollen. Insgesamt hatten sich 176 Shops beworben, von denen die meisten an der strengen Abstandsregel von 300 Meter zu Schulen gescheitert sind. Die abgelehnten Bewerber haben jetzt sechs Monate Zeit, ein geeignetes Objekt zu suchen, um erneut eine Lizenz zu beantragen. Die Duldung in B.C.s Hauptstadt führte bis vor kurzem noch zu heftigen Konflikten mit der konservativen Ex-Regierung von Premier Steven Harper. Die hatte im Laufe ihrer langen Amtszeit die Cannabis-Gesetzgebung peu à peu verschärft und selbst den Patienten den ehemals legalen Eigenanbau verboten. Natürlich wollten die Konservativen auch bis zum Schluss ihrer Amtszeit 2015 alle Dispensarys in Vancouver schließen lassen, weil solche Abgabestellen gegen kanadisches Bundesrecht verstoßen. Die neue Regierung jedoch betrachtet Vancouver eher als eine Art Modellprojekt für ein reguliertes Modell auf Bundesebene denn als Bedrohung. So haben sich in den letzten Wochen und Monaten gleich in mehreren Städten und Gemeinden in Britisch Kolumbien für ähnliche Regelungen entschieden. Derzeit fragt sich nicht nur Polizei von Victoria, wie und ob sie die neuen Shops überhaupt ins Visier nehmen oder darf.

Vancouver als Vorreiter

Vancouver als Vorreiter

Vapo-Lounges bleiben vorerst illegal

Neben den Dispensarys, die nur an anerkannte Patienten abgeben, haben sich in Vancouver auch so genannte Vapo Lounges etabliert. Gegen eine monatliche Mitgliedsgebühr können Patienten und auch Genusskonsumenten Cannabis in einem Coffeeshop ähnlichen Umfeld vaporisieren. Einige dieser Lounges sind den Hanfapotheken direkt angeschlossen, andere agieren seperat. Gras wird dort nicht verkauft, in den Vape-Lounges gilt „BYOB“ (Bring your own Bud). Obwohl die Lounges nicht verkaufen, sollen sie dem Willen der Stadtoberen Vancouvers zufolge keine Lizenzen erhalten und auf Dauer geschlossen werden. Aber noch agieren zahlreiche dieser Etablissements, die der Einschätzung des kanadischen Kriminologen Professor Neil Boyd zufolge kein großes Problem sind. Boyd forscht und publiziert seit vielen Jahren an der Simon Fraser Universität in Britisch Kolumbien zu den Auswirkungen aller Art von Drogen auf die kanadische Gesellschaft. Er hält solche Lounges für weniger gefährlich als Kneipen. „Ich habe mal mit einem ranghohen Polizisten gesprochen, der mir sagte, ohne die Existenz von Alkohol hätte er wohl nur halb so viel zu tun. Von Cannabis kann man so etwas nicht behaupten. Cannabis verursacht nicht den sozialen Verfall wie Alkoholmissbrauch“, so Boyd gegenüber „The Globe and The Mail“ aus Vancouver.

Die UN-Single Convention als Gradmesser

Während die Re-Legalisierung in „B.C.“ schneller als jede Gesetzesänderung zu sein scheint, wird sich die Bundesregierung unter Premier Trudeau noch eine Weile ganz schön anstrengen müssen, bis Cannabis im ganzen Land legal verkauft werden kann. Denn neben den notwendigen Regelungen zu Jugendschutz, Prävention, Besteuerung, Eigenanbau und Konsumentensicherheit muss es Kanada als G7-Staat auch auf internationaler Ebene schaffen, seine Partner auf dem internationalen Parkett zu beschwichtigen. Anders als Uruguay handelt es sich um eine der größten Volkswirtschaften der Welt. Als das kleine Land zwischen Argentinien und Brasilien 2013 legalisiert hat, gab es bereits Kritik sowie Drohungen der UNO, die allerdings bis heute folgenlos geblieben sind. Doch Uruguay hat es bislang auch nicht geschafft, ein Verkaufssystem zu etablieren, das kritisiert oder gar sanktioniert werden könnte. Kanada hingegen wird nicht wie Uruguay legalisieren, ohne vorab die Details geklärt zu haben. Dort gibt es bereits 27 Produzenten von medizinischen Cannabis, die nur auf eine Lizenz zur Produktion von „recreational“, also Cannabis zu Entspannungszwecken, warten. Auch die Ankündigung der neuen Regierung, die Ausarbeitung des erforderlichen Gesetzes könne bis zu zwei Jahren dauern, klingt durchdacht. Denn anders als Uruguay oder die Niederlande hat man sich bereits Gedanken gemacht, wie Kanada legales Cannabis und das UN-Einheitsabkommen über Betäubungsmittel (Single Convention on Narcotic Drugs) unter einen Hut bringen kann:

„Ein Teil des Vorgangs zur Legalisierung des Cannabis-Besitzes und der Produktion wird sein, dass, Kanada herausfinden muss, wie es die Internationale Gemeinschaft informiert und welche Schritte notwendig sind, um die Verpflichtungen internationaler Verträge unter diesen Voraussetzungen zu erfüllen“, kündigte Trudeau im Januar 2016 an.

Das ist genau der Punkt, der bislang von allen Legalisierungs willigen Politikern geschickt umschifft wurde, weil sich die UN wenig kompromissbereit gezeigt hat. Doch auch bei den ehemaligen Hardlinern der UN-Drogenehörde UNODC scheint man sich ganz langsam umzuorientieren. Sir Richard Branson, Mit-Begründer der Global Commission on Drug Policy, hat ein internes UN-Papier veröffentlicht, das die UNO kurz vor seiner Veröffentlichung aufgrund des Vetos mindestens eines Mitgliedsstaats in letzter Sekunde zurückgezogen hatte:

“Internationale Abkommen zur Drogenpolitik verpflichten die Mitgliedsstaaten nicht dazu, Drogenkonsum und den Besitz für den persönlichen Gebrauch zu kriminalisieren. Die Mitgliedsstaaten sollten die Einführung von Maßnahmen zur Gesundheitserhaltung und gegen die Überbelegung von Haftanstalten in Betracht ziehen, inklusive der Entkriminalisierung geringer Mengen Drogen für den eigenen Bedarf. […]. In Wissenschaft, Forschung und die Wahrung der Menschenrechte müssen mehr Mittel investiert werden, die Präventionsprogramme, die Behandlung Abhängiger sowie andere schadensmindernde Maßnahmen beinhalten,“ heißt es dort.

Noch konnte der Status Quo gegen die Empfehlung der UN eigenen Experten auf Druck eines oder mehrerer unbekannter Mitgliedsstaaten(en) gewahrt werden. Doch angesichts der Legalisierungsbestrebungen vieler US-Bundesstaaten und Kanadas sowie zahlreicher mittel- und südamerikanischer Länder scheint es nur noch eine Frage der Zeit, bis sich die hauseigenen Experten der UNODC auch in der offiziellen Haltung der Staatengemeinschaft Gehör finden. Sollte Trudeau zudem einen Weg finden, Cannabis an der UN-Single Convention vorbei zu regulieren, wird das wegweisend für die, die Kanada auf dem Weg der Regulierung folgen wollen.

 

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Ekliges, durcheinander kriechendes Gewürm ist nicht nur ein Stoff für Albträume – Wurmparasiten haben weltweit bis zu 2 Mrd. Menschen infiziert und sind eine häufige Ursache von Krankheiten, besonders in den Entwicklungsländern. Cannabis war viele Jahrhunderte eine wichtige Volksmedizin gegen Wurmparasiten, und es gibt bedeutende moderne Erkenntnisse, die seine Verwendung für diesen Zweck unterstützen.

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