Piper betle L.
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Syn.: Piper betel L.
Traditionelle Bezeichnungen: Betelpfeffer, Betelpeber (fin.) u.a.
Familie: Piperaceae (Pfeffergewächse)
Aussehen: ähnlich Piper negrum (siehe dort und Abbildung).
Verbreitung: Südostasien, Regenwälder Indiens
Inhaltsstoffe: Eugenol, Isoeugenol in ätherischem Öl.
Kulturhistorische Geschichte: In Indien, Indonesien und Ostafrika werden Blätter von Piper betle kombiniert mit einem Betelnuss-Extrakt und anderen Gewürzen, z.B. Kardamon, als Rauschmittel angewendet (Rätsch 1995). Volksmedizinisch nutzt man diese Pfefferart als Aphrodisiakum, Kreislaufstimulans und gegen Magenbeschwerden.
Verwendung: Die frischen Blätter werden gekaut und ausgesaugt. Dosierungsangaben fehlen. Ich habe bislang keine eigene Erfahrung mit Piper-Arten. Die Psychoaktivität der Pflanze ist aber belegt (s.o.). Piper betle entfaltet hauptsächlich stimmungsaufhellende, aphrodisierende und stimulierende Wirkungen.
mit freundlicher Genehmigung von Hartwin Rhode „Entheogene Blätter“
Suppliers- Bezugsquellen
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Ethnobotanicals:
Azarius