Psilocybe cubensis, Zubereitung

„Offensichtlich sind die getrockneten Pilze nicht so gut verdaulich, besonders, wenn sie nicht ausreichend eingespeichelt wurden. Wenn die Pilze mit Saft oder Schokolade vermischt werden, wird das Gewebe aufgebrochen und das Psilocybin geht besser in Lösung über. Man vermischt Pilze nur unmittelbar vor dem Verzehr mit der Trägersubstanz. Einige Benutzer bevorzugen in Butter sautierte Pilze, die mit Toastbrot oder Chips gegessen werden. Sautieren über kleiner Flamme wird auch den Psilocybingehalt nicht wesentlich verringern [möglicherweise ist es immer besser, frische Pilze zu braten, damit evtl. toxische Bestandteile, z.B. Gyromitrin und andere Methylhydrazine, vernichtet werden]. Als wirksame Dosis des Psilocybe cubensis werden 3 bis 5 Gramm der getrockneten Pilze angegeben, wobei je nach Bedarf des Genießers unterschiedliche Dosierungen für verschiedene Zwecke genommen werden. Es reicht von einem kleinen Pilz zur milden Psychostimulation bis zum „full blast“ oder psychedelischen Durchbruch [Terence McKennas berühmtes „heroisches“ Rezept lautet: „Five grams on a empty stomach in total silent darkness“] Psilocybe cubensis sind die am häufigsten im Schwarzmarkt vertriebenen Psilocybinpilze.

Meist werden Zauberpilze frisch oder getrocknet verzehrt. Dabei haben sich bestimmte Formen des Genusses entwickelt: Die Pilze werden in Honig getippt oder pulverisiert, mit Kakao getrunken. Manchmal werden die Pilze auch mit etwas Schokolade gegessen. Der Pilz wird in Thailand ebenfalls getrocknet und dann geraucht oder mit Hanf [Cannabis indica] zusammen in Kekse gebacken. Frische Pilze werden genau wie Champignons zu Speisen verarbeitet.“ (Rätsch, 2007).

0 Comments

  1. Gast

    02/10/2011 at 23:04

    cool 😉

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