Piper nigrum L.

Psychoaktive Gewürze

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Syn.: Piper trioicum Bentley et Trimen

Traditionelle Bezeichnungen: Pfeffer, Pepper (engl.), Schwarzer Pfeffer, Weißer Pfeffer u.a.

Familie: Piperaceae (Pfeffergewächse)

Aussehen: Piper nigrum ist ein strauchiges Rankgewächs mit dunkelgrünem, ovalem Blatt und kleiner Blüte.

Verbreitung: Südasien

Inhaltsstoffe: Piperin, Safrol u.a. in ätherischem Öl.

Kulturhistorische Geschichte: Der Pfeffer ist das einflussreichste Gewürz überhaupt. Früher wurde der Pfeffer mit reinem Gold aufgewogen und es wurden Kriege um ihn geführt, so selten und kostbar war er. Heute wird er in aller Welt verwendet. Aus Piper nigrum wird der im Handel erhältliche schwarze (aus ungeschälten Früchten) und weiße Pfeffer (aus geschälten Früchten) hergestellt. In der Volksmedizin Asiens und Europas wird Piper als Aphrodisiakum sowie bei Darmbeschwerden, Kreislaufschwäche, Verdauungsproblemen und leichten Unterkühlungen eingesetzt.

Verwendung: Die frischen Blätter werden gekaut. Aus trockenem oder frischem Pflanzenmaterial wird ein Aufguss bereitet. Dosisangaben fehlen. Ich habe bislang keine eigene Erfahrung mit Piper-Arten. Aufgrund des Safrol-Gehaltes im ätherischen Öl ist von einer Psychoaktivität der Pflanze auszugehen.

mit freundlicher Genehmigung von Hartwin Rhode „Entheogene Blätter“

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