Piper angustifolium

Psychoaktive Gewürze

Piper angustifolium Lam.

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Syn.: Artanthe elongata Miq., Piper aduncum L., Piper angustifolium Ruiz et Pav., Piper elongatum Vahl

Traditionelle Bezeichnungen: Matico, Matikoblätter u.a.

Familie: Piperaceae (Pfeffergewächse)

Aussehen: Oftmals über 2 m hohes strauchiges Rankgewächs mit grünem, abgerundetem bis herzförmigem Blatt und zwittriger Blüte.

Verbreitung: Südamerika, in feuchten Waldgebieten.

Inhaltsstoffe: Apiol, Asaron in ätherischem Öl.

Kulturhistorische Geschichte: Die Matico-Frucht wird von Indianern Mittel- und Südamerikas als Speisewürze verwendet. Frucht und Blatt dienen den Stämmen als wirksames Aphrodisiakum. In präkolumbianischer Zeit war das Blattwerk des Piper angustifolium ein viel benutztes Heilmittel gegen Syphilis und zur Behandlung von Wunden.

Verwendung: Die Blätter und/oder Früchte werden ausgekocht und mit anderen Ingredienzien als Getränk bereitet. Keine Dosierungsangaben. Ich habe bislang keine eigene Erfahrung mit Piper-Arten. Aufgrund des Asaron-Gehaltes im ätherischen Öl ist von einer Psychoaktivität der Pflanze auszugehen.

mit freundlicher Genehmigung von Hartwin Rhode „Entheogene Blätter“

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