Phenylalanin

 

Wirkungsweise
Vermehrt Dopamin.

Übersicht
L-Phenylalanin kann zu L-Tyrosin, einer anderen Aminosäure, abgebaut werden. Diese verändert sich zu L-DOPA, das in Dopamin, Noradrenalin (Norepinephrin) und Adrenalin (Epinephrin) umgewandelt wird. Der Begriff Katecholamine umfasst die drei letzten Neurotransmitter.

Phenylalanin benutzt denselben aktiven Transportkanal wieTryptophan, die Blut-Hirn-Schranke zu durchqueren. In großen Konzentrationen wirkt es störend auf die Produktion von Serotonin.

Die genetische Funktionsstörung PKU ist die Unfähigkeit Phenylalanin  abzubauen und auszuscheiden. Damit erkrankte Personen werden „Phenylketonuriker” genannt und sollen vorsichtig sein, nicht zuviel dieser Aminosäure über die Eiweiße über die Nahrung aufzunehmen. Dieses gilt auch für schwangere Frauen mit hohen Phenylalaninkonzentrationen im Blut. Ihr Stoffwechsel kann es nicht gut verarbeiten. Personen mit PKU müssen ihre Ernährung genau kontrollieren.

Der künstliche Süßstoff Aspartam ist eine Quelle von Phenylalanin. Man kauft ihn unter den Markennamen „Equal“ und „NutraSweet“. Der Körper baut ihn in verschiedene Nebenprodukte ab. Die Stoffwechselprobleme von PK-Erkrankten besteht somit auch bei Aspartam, jedoch in geringerem Ausmaß.

Suchtpotential
Keines

Dokumentierte Notfälle pro Jahr
Keine

Rechtlicher Status

Phenylalanin wird nicht kontrolliert.

0 Comments

  1. Daniel

    14/08/2011 at 15:07

    Bei der angegebenen Strukturformel handelt es sich nicht um die Aminosäure L-Phenylalanin, sondern um das ADHS-Meidkament Pemolin.

    • Psychotropicon

      14/08/2011 at 15:13

      Vielen Dank für den Hinweis, ist uns ein Fehler passiert. Eine Datei wurde verkehrt abgelegt. Ist nun korrigiert.

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