Paroxetin, Paxil

 

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Wirkungsweise

Vermehrt den Neurotransmitter Serotonin.

Übersicht 

Parotexin oder Parotexinhydrochlorid ist ein selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI). Der Pharmakonzern Glaxo-Smith-Kline hat es 1992 freigegeben. Es ist wirksam bei der Behandlung von Depressionen, Angststörungen, Panikattacken und bei Phobien. Es ist eines der am häufigsten verschriebenen Antidepressiva.

Nebenwirkungen:

• Übelkeit (26 % Parotexin versus 9 % Placebo),
• Somnolenz (23 % Pa. vs. 9 % Pl.)
• Ejakulationsstörungen (13 % Pa. vs. 0 % Pl.),
• andere männliche Genitalstörungen (10 % Pa. vs. 0 % Pl.),
• Asthenie (Schwäche, 15 % Pa. vs. 6 % Pl.),
• Perspiration (11% Pa. vs. 2 % Pl.),
• Schwindel (13 % Pa. vs. 6 % Pl.),
• Schlaflosigkeit (13 % Pa. vs. 6 % Pl.),
• trockene Mundhöhle (18% Pa. vs. 12 % Pl.),
• Verstopfung  (14 % Pa. vs. 9 % Pl.)
• Tremor (8 % Pa. vs. 2 % Pl.).

Andere unerwünschte Wirkungen sind Kopfschmerzen, Erregung, Gewichtszunahme, mangelndes Gedächtnis und Parästhesie.

Gewöhnlich treten die Nebenwirkungen in den ersten 4 Wochen auf, in denen der Körper eine Toleranz zum Medikament entwickelt. Wenn ein Entzug danach vorgenommen wird, kann ein Rückschlag mit langanhaltenden wiederkehrenden und verstärkten Beschwerden entstehen. Eine mit Paroxetin behandelter Patient kann  einige, alle oder auch keine der aufgeführten Symptome entwickeln. Die meisten verschwinden oder verringern sich mit fortgesetzter Einnahme, während manche über die gesamte Verabreichungsperiode auftreten können.  Nebenwirkungen sind oft dosierungsabhängig und nehmen durch höhere Dosen zu.

Auch eine Steigerung und Veränderung der Dosierung kann die Beschwerden wieder aufleben lassen.

Suchtpotential

Niedrig

Rechtlicher Status

Parocetin ist auf Rezept erhältlich.

 

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