Niederländische Gemeinden erneuern Forderung nach Cannabis-Anbau


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Der Niederländische Städtetag (VNG) hat seinen Ruf nach einer Regulierung des Cannabis-Anbaus in Form eines eindeutigen Votums der über 400 Mitgliedsstädte und -gemeinden eindrucksvoll erneuert. Vergangene Woche stimmten knapp 90% der Delegierten für ein Modell, das den Gemeinden das Recht gäbe, für den Anbau von Cannabis, das in den Coffeeshops vor Ort verkauft wird, Lizenzen zu vergeben. So könnten die Städte die Einhaltung der Regeln kontrollieren und Firmen mit dem Anbau beauftragen. Die Gemeinden sind seit 1976 ohnehin schon für die Lizenzvergabe der Coffeeshops zuständig und wären so in der Lage, auch die Produktion und die Vertriebswege direkt zu regulieren.

Bereits vor über zwei Jahren hatten 54 Gemeinen mit dem „Joint-Venture“ ein Papier unterzeichnet, das den damaligen Innenminister Opstelten vorwarf, die Gemeinden durch seine Zero-Tolerance-Politik vor unlösbare Aufgaben gestellt zu haben. Das Manifest spricht sich für einen regulierten Cannabismarkt sowie die Lösung der Backdoor-Problematik aus. Heerlen, Leeuwarden und Eindhoven hatten damals angekündigt, an den bereits laufenden Vorbereitungen für ihre Projekte festzuhalten. „Wir werden mit unseren Plänen fortfahren. Wir haben die Unterstützung von über 50 Gemeinden, die alle unter der momentanen Politik leiden,“ so Monique Parijs, Pressesprecherin der Stadt Eindhoven vor zwei Jahren. Bislang baut keine der drei Gemeinden offiziell Gras an, doch im Oktober 2015 wurde immerhin der bekannte niederländische Hanfaktivist Doede De Jong zu „keiner Strafe“ verurteilt. Der 66-jährige Friese hatte Cannabis vorwiegend für den Eigenbedarf im Gewächshaus angebaut und in unregelmäßigen Abständen Ernteüberschüsse zum Selbstkostenpreis an örtliche Coffeeshops in Leeuwarden verkauft. Darauf verurteile ihn das Gericht in letzter und höchster Instanz aufgrund der eindeutig illegalen Tat als „schuldig ohne Strafe“.

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