Nachtschattengewächse – Bilsenkraut, Stechapfel, Engelstrompete

Hans Peter Duerr schreibt in dem sehr empfehlenswerten Buch Traumzeit. Über die Grenze zwischen Wildnis und Zivilisation: „Die Nachtschattengeister wollen nicht zum Spaß gerufen werden und die Tickets, die sie austeilen, sind bisweilen einfach. Es fehlt die Rückfahrkarte.“

Kommentar zu Nachtschattendrogen

Seid sehr vorsichtig, wenn ihr mit irgendetwas experimentiert, daß in die Klasse der Inhaltsstoffe von Tollkirsche, Stechapfel, Bilsenkraut usw. fällt. Ich spreche aus Erfahrung; diese Stoffe haben einen sehr engen Wirkungsbereich, der sehr stark von eurer persönlichen Toleranz abhängt. Die Halluzinationen sind, anders als bei LSD, real. Das bedeutet, ihr seht etwas, was tatsächlich nicht existiert.1 Ich erlebte deutliche Krämpfe des ganzen Körpers und ein schweres allgemeines Vergiftungsgefühl. Ich weiß nicht, ob ich das jemals wieder nehmen werde, obwohl es eine nicht uninteressante Erfahrung war.

1 Anm. des Autors: Dieser Kommentar stammt nicht von mir. Ich selbst bin überzeugt davon, daß unter Drogeneinfluß Gesehenes oft mehr Realität und Bedeutung besitzt als gemeinhin angenommen wird. Ich habe Psychedelischer Neo-Schamanismus mit Begeisterung übersetzt, weil ich mich mit weiten Teilen des Inhalts identifizieren konnte, bzw. weil Jim DeKorne dort wunderbar ausdrückt, was ich gerne selber geschrieben hätte. Aber hier in diesem Buch sollte möglichst jede Meinung zu Wort kommen.

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