Meskalin – Erfahrung

Der Meskalin-Rausch unterscheidet sich deutlich vom Rausch unter LSD oder Psilocybin.

Die Halluzinationen werden oft als weniger visuell empfunden. Es kommt häufig zu einer amphetaminähnlichen Anregung, gepaart mit einem allgemeinen körperlichen Gefühl der Beruhigung und der Müdigkeit.

Die Effekte brauchen länger als bei LSD oder Psilocybin, um einzutreten. Die Wirkung beginnt etwa eine Stunde nach der Einnahme und nimmt dann langsam an Intensität zu, um nach etwa drei Stunden den Höhepunkt zu erreichen. Sie hält bis 12 Stunden an.

Berichtet werden häufig: ein Gefühl der Entrückung, der Konzentration auf das Innenleben, Farbvisionen, phantastische Muster, Gebäude und Landschaften, seltener Gehörs- oder Geschmackshalluzinationen.

Das Bewußsein bleibt klar, der Berauschte ist sich der Tatsache, daß das Erlebte eine Folge der Mescalineinnahme ist, bewußt.

Noch überwältigender als die geschilderten Phänomene sind auftretende Gefühle, die mangels entsprechender Worte nicht beschrieben werden können.

Mexikanische Indianer benutzen den Meskalinrausch, um mit Wesenheiten einer anderen Dimension in Kontakt zu treten und sich in verschiedensten Fragen von diesen beraten zu lassen.

Abgesehen von anfangs oft auftretender Übelkeit und Erbrechen wird nur selten über körperliche Symptome geklagt: Druckgefühl über der Brust, Schweißausbrüche und ähnliches kommen gelegentlich vor. Wie bei allen Halluzinogenen kann es auch bei Meskalin zur Aktivierung latenter Psychosen, zu „Horrortrips“ (Halluzinationen mit extrem erschreckendem Inhalt) und selten zu Flasbacks (vorübergehender rauschähnlicher Zustand, der Tage oder Wochen nach Halluzinogen-Einnahme plötzlich auftritt) kommen.

Meskalin erzeugt keine körperliche Abhängigkeit.

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