MAO-Hemmer, Monoaminooxidase-Hemmer


Tranylcypromin

 

Wirkungsweise

Monoaminooxidase-Hemmer.

Übersicht

Monoaminooxidase-Hemmer (MAO-Hemmer werden auch Monoaminooxidase-Inhibitoren (MAOIs) genannt und sind eine Klasse von starken Antidepressiva, die für die Behandlung von Depressionen verschrieben werden. Sie werden vorzugsweise bei atypischen Depressionen eingesetzt, werden allerdings nur als letzte Reserve herangezogen, wenn alle anderen Antidepressiva versagen (z.B. selektive Serotoninwiederaufnahmehemmer und trizyklische Mittel), weil sie potentiell letale Diät-und Medikamenten-Wechselwirkungen besitzen.

MAO-Hemmer sind als natürlich vorkommende β-Carboline auch ein wesentlicher Bestandteil von psychoaktiv wirksamen Tees wie Ayuhasca.

Zwei Kirchen in Südamerika, die Santo Daime und Uni√£o do Vegetal verwenden Ayahuasca oder Hoasca als Sakrament. Dabei werden verschiedene Pflanzen zu einem Tee gekocht, wobei eine DMT und die andere MAO-Hemmer enthält. DMT wirkt , anders als geraucht, oral nur, wenn es zusammen mit einem MAO-Hemmer konsumiert  wird.

MAO-Hemmer in Ayahuasca

Traditionell: Banisteriopsis caapi.

Ayahuasca Analoge: Peganum harmala, MAO-Hemmer vom Typ A; Passiflora, milder MAO-Hemmer.

Pharmahuasca: Moclobemid, MAO-Hemmer vom Typ A.

Nebenwirkungen

MAO-Hemmern blockieren bei oraler Anwendung den Stoffwechselabbau von Aminen aus der Nahrung. Dieses kann zu einer hypertensiven Krise führen, falls Tyramin mit der Nahrung aufgenommen wurde (das sogenannte „cheese syndrome“ oder der „cheese effect“). Wenn Tryptophan mit der Nahrung aufgenommen wird, kann es zum Serotoninsyndrom kommen. Die Menge, die notwendig ist um eine Reaktion hervorzurufen, variiert von Person zu Person und hängt auch von der Stärke der Hemmung ab.

Der genaue Prozess dass Tyramin eine hypertensive Krise verursacht, ist noch nicht vollständig erforscht. Man vermutet, dass es Noradrenalin in den Speichervesikeln verdrängt. Dies könnte eine Kaskade auslösen, in der übergroße Mengen von Noradrenalin zu einer plötzlich auftretender Fehlregulation des Blutdrucks führt. Eine andere Theorie besagt, dass eine Vermehrung und Ansammlung von Katecholaminen zu einer hypertensive Krise führen.

Lebensmittel, die bei Verwendung von MAO-Hemmern vermieden werden sollen

Tyramin ist eine Aminosäure und kommt in verschiedenen Nahrungsmitteln vor. Es kann als ein indirektes Sympathomimetikum eine hypertensive Reaktion bei der MAO-Hemmer Therapie verursachen. Monoaminooxidase wurde im gastrointestinalen Darmtrakt gefunden, wo es Tyramin inaktiviert. Drogen und Medikamente, die den Stoffwechselabbau von exogenem Tyramin verhindern, bewirken, dass es absorbiert wird und Noradrenalin an den sympathischen Nervenenden und Adrenalin in den Nebennieren verdrängt.

Durch die Freisetzung einer ausreichenden Menge von „Pressoraminen“, können folgende Symptome auftreten:

  • • schwere okzipitale oder temporale Kopfschmerzen,
  • • erhebliche Transpiration,
  • • beidseitige Pupillenerweiterung,
  • • Meningismus (Nackensteifheit),
  • • Herzflattern und die Erhöhung von diastolischem und systolischem Blutdruck

(Anon, 1989; Da Prada et al., 1988; Brown & Bryant, 1988).

In seltenen Fällen entwickeln Patienten bei MAO-Hemmer Therapien, wenn sie ihre Diäteinschränkung nicht einhalten, Herzrhythmusstörung, Herzversagen und intracerebrale Gehirnblutungen (Brown & Bryant, 1988).

Diätvorschriften sind deshalb notwendig.

Der Tyramingehalt in Lebensmitteln variiert über einen weiten Bereich durch  Unterschiede in der Herstellung, der Fermentation, dem Reifungszustand, biologischen Abbau und zufälligen Verunreinigungen. Viele Lebensmittel beinhalten kleine Mengen an Tyramin, während große Anreicherungen in alternden, fermentierten und verderbenden Nahrungsmitteln gefunden werden. Die verursachten Reaktionen hängen von der Tyraminkonzentration ab und deshalb bei deren Berücksichtigung auf ein Minimum reduziert werden ohne vollständig auf Tyramin enthaltende Nahrungsmittel verzichten zu müssen. Eine milde Reaktion wird durch 6-10 mg ausgelöst, während bei 10-25 mg Tyramin bereits ernste Reaktion hervorzurufen können. Lebensmittel mit niedrigen Konzentrationen an Tyramin können gefährlich werden, wenn sie in ungewöhnlich großen Portionen gegessen werden, oder der biologisches Abbauprozess begonnen hat (Mc Gabe, 1986).

Die folgenden drei Tabellen geben eine Einteilung zum gefahrlosen Umgang mit Nahrungsmitteln bei einer Medikamentation mit MAO-Hemmern oder dem Konsum entsprechender Substanzen und sind unterteilt in Nahrungsmittel

1.) die vermieden werden sollten,

2.) die in geringen Mengen gegessen werden können und

3.) die wegen ungenügenden gesicherten Beweisen nicht eingeordnet werden können. Die erste Liste reiht diejenigen Lebensmittel mit auf die in kleinen oder normalen Portionen eine gefährliche Erhöhung des Blutdrucks hervorrufen können und deshalb vermieden werden sollten (Mc Gabe, 1986)

1.) Zu vermeidende Lebensmittel

Alkoholische Getränke:

  • • Kein Chianti und Wermuth-haltiger Wein.

Genuss von weniger als 120 ml von Rotwein, Weißwein und Portwein stellen ein              geringes Risiko dar (Anon, 1989; Da Prada et al., 1988; Mc Gabe, 1986).

  • • Bier und Ale sollten vermieden werden (McCabe, 1986).
  • • Alkoholfreie Getränke (alhkoholfreie Biere und Weine) können Tyramin enthalten und sollten vermieden werden (Anon, 1989; Stockley, 1993).
  • • Whisky und Liköre wie Drambuie und Chartreuse haben Reaktionen verursacht.
  • • Bananenschalen: Ein einziger Bericht führt diese Frucht als ursächliches Agens an, aber eine große Banane einschlieίlich der Schale war gekocht und gegessen worden. Das reife Mark der Frucht enthält 7 µg/g Tyramin, verglichen mit 65 µg/g Tryptamin und 700 µg/g  Dopamin in der Schale (McCabe, 1986).
  • • Tofu oder ähnlicher Bohnenquark:
  • • Fermentierter Bohnenkäse, Sojabohnen und Soja-Pasten beinhalten eine nennenswerte Menge an Tyramin (Anon, 1989).
  • • Schoten von großen Puffbohnen (Favabohnen): Sie enthalten Levodopa, nicht Tyramin, das zu Dopamin metabolisiert wird und eine „Pressorreaktion“ herbeiführen kann. Diese Bohnen sollten besonders in reifem Zustand nicht gegessen werden (McCabe, 1986; Anon 1989. Brown & Bryant, 1988).

Käse:

  • • Da der Tyramingehalt von Käse nicht durch Erscheinung, Aroma oder Varietät erkannt werden kann, sollten alle Käsesorten vermieden werden.
  • • Grober und feiner  Quark haben keine erkennbare Konzentration von Tyramin (McCabe, 1986; Anon, 1989, Brown & Bryant, 1988).

Fisch:

  • • Frischer Fisch (Anon, 1989; McCabe, 1986), vakuumverpackter Fisch oder Kaviar enthalten nur geringe Mengen an Tyramin und sind sicher, wenn sie sofort gegessen oder nur kurze Zeit im Eisschrank aufbewahrt werden; längere  Aufbewahrung im Eisfach kann gefährlich sein (Anon, 1989).
  • • Geräucherter, fermentierter, gepökelter (Hering) und auf andere Art aufgehobener Fisch, Fleisch und verdorbene Nahrungsmittel können hohe Konzentrationen von Tyramin enthalten und sollten vermieden werden (Anon, 1989; Brown & Bryant, 1988).

Ginseng:

Einige Ginseng enthaltene Präparate können Kopfschmerzen, Zittern oder manische Symptome auslösen (Anon, 1989).

Protein-haltige Extrakte:

  • • Verschiedene untersuchte Fleisch-Extrakte enthielten Tyramin und sollten deshalb vermieden werden (McCabe, 1986).
  • • Auch sind flüssige oder pulvrige Protein-Ergänzungsmittel zu vermeiden (Anon, 1989).

Fleisch:

Hoher Tyraminanreicherungen  wurden in verdorbener und nicht frischer Leber sowie in altem Fleisch gefunden. In frischer Geflügelleber wurden keine nachweisbaren Spuren entdeckt (McCabe, 1986).

Frisches Fleisch ist ungefährlich, in Restaurants ist allerdings Vorsicht geboten, da keine Garantie für die Frische der verarbeiteten Speisen gegeben ist.(Anon, 1989; Da Prada et al., 1988).

Wurst, Lyoner Wurst, Pepperoni und Salami enthalten große Mengen an Tyramin (Anon, 1989; Da Prada et al., 1988, Mc CAbe, 1986).

In ländlich geräuchertem Schinken wurden keine Tyramin Konzentrationen nachgewiesen (McCabe, 1986).

Garnelen-und Krabbenpasten: Sie enthalten bedeutende Mengen an Tyramin (Anon, 1989)

Suppen:

Suppen sollten vermieden werden, da sie Proteinextrakte enthalten können, Miso Suppe wird aus fermentierten Sojabohnen hergestellt und enthält große Mengen an Tyramin(Anon, 1989).

Hefen:

Bierhefe oder ihre Extrakte; Hefeextrakte wie „Marmit“ als Brotaufstrich oder mit Wasser verdünnt, Bierhefen oder Hefen als Vitaminergänzungsmittel sollten nicht verwendet werden. Hefe, die zum Backen gebraucht wird ist gefahrlos. (Anon, 1989; Da Prada et al., 1988; McCabe, 1986).

2.) Mit Vorsicht zu benutzende Lebensmittel

Diese Liste führt Nahrungsmittel auf, die nach Berichten eine hypertensive Krise erzeugten, wenn sie in zu großen Mengen konsumiert wurden, überlagert, oder verunreinigt waren. Kleine Portionen (nicht mehr als 120 ml) von den folgenden Lebensmitteln gelten als ungefährlich (McCabe, 1986).

(Weniger als 120 ml).

  • • Alkoholische Getränke – siehe unter »Zu vermeidende Nahrungsmittel«.
  • • Avocados: Überreif enthält diese Frucht Tyramin (Anon, 1989), kann aber frisch gereift in kleinen Mengen gegessen werden (McCabe, 1986).

Koffein:

Kaffee enthält eine schwache „Pressorsubstanz“, große Mengen können eine Reaktion zur Folge haben (Anon, 1989).

Schokolade:

Für die meisten Patienten ist Schokolade gefahrlos, solange sie in gemäßigten Mengen genossen wird, (Anon, 1989; McCabe, 1986).

Milchprodukte:

Sahne, saure Sahne, Quark, Streichkäse, Yogurt oder Milch stellen eine geringe Gefahr dar, solange sie nicht zu lange aufbewahrt werden, oder der übliche Gesundheitsstandard nicht existiert (Anon, 1989; McCabe, 1986). Diese Produkte sollten  nicht kurz vor dem Verfallsdatum konsumiert werden.

Nüsse:

Große Mengen von Erdnüssen wurden für  in einem Fall für eine hypertensive Krise und Kopfschmerzen verantwortlich gemacht. Kokosnüsse und Paranüsse wurden auch schon mehrfach negativ erwähnt, ihr Tyramin Gehalt wurde jedoch nicht analysiert (McCabe, 1986).

Himbeeren:

Diese Beeren enthalten nur geringe Mengen Tyramin und scheinen ungefährlich zu sein (McCabe, 1986).

Sojabohnensoße:

Große Konzentrationen von Tyramin sind in diesen Soßen gefunden worden. „Terriyaki-Soße“  hat Reaktionen hervorgerufen (Anon, 1989). Die Analyse der Sojabohnensoße ergab aber nur eine Konzentration von 1,76 µg/ml, deshalb wird der gleichzeitige Verzehr von fermentierten Fleisch zu den berichteten Reaktionen geführt haben (McCabe, 1986).

Spinat:

Große Portionen von stacheligem Neuseeland Spinat haben eine Reaktion zur Folge gehabt (Anon, 1989: McCabe, 1986).

3.) Lebensmittel ohne genügend Beweise für eine Beschränkung (McCabe, 1986).

Über 200 Nahrungsmittel enthalten in kleinen Mengen Tyramin und führten schon mal zu einer Reaktion.  Der Hauptteil dieser Nebenwirkungen wurde jedoch auf Überlagerung der Produkte zurückgeführt. Die folgenden Nahrungssmittel sind nach Aussagen ungefährlich, wenn sie frisch genossen werden (McCabe, 1986).

  • • Anchovis
  • • Rote Beete
  • • Chips mit Essig
  • • Coca Cola
  • • Gebäck
  • • Kaffee
  • • Süßer Mais
  • • Quark
  • • Streichkäse
  • • Gurken
  • • Gekochtes Ei
  • • Feigen in Dosen
  • • Fisch in Dosen
  • • Dickmilch
  • • Pilze
  • • Frische Ananas
  • • Rosinen
  • • Salatsoßen
  • • Schnecken
  • • Tomatensaft
  • • Wildfleisch
  • • Worcestershire-Soße
  • • Mit Hefebrot

Jedes Eiweiß beinhaltende Lebensmittel kann „Pessoramine“ durch Proteinabbau bilden, wenn es nicht fachgerecht aufbewahrt oder gehandhabt wird. Geflügel- und Rinderleber, Leberpastete und Wildfleisch enthalten meistens hohe Amin-Konzentrationen, weil sie oft falsch gehandhabt werden. Gewisses Verrotten gehört bei einigen Rezepten zur Präparation von Wildfleisch. Ayd (1986) schrieb, dass die Frische der Lebensmittel in Verbindung mit einem MAO-Hemmer der Schlüssel zur Sicherheit ist. Solange Nahrungsmittel in guten Geschäften gekauft werden, ist die Gefahr einer hypertensiven Krise gering. Einige Lebensmittel sollten vermieden werden. Die gefährlichsten Nahrungsmittel sind gereifte Käse und Hefeprodukte, die als Nahrungsergänzungmittel eingenommen werden (Gilman et al., 1985).

Durch die entsprechenden Diäteinschränkungen sind die Fälle einer hypertensiver Krise auf etwa 4% zurückgegangen (Zisook, 1985).

In Kombination mit MAO-Hemmern zu vermeidende Drogen u. Medikamente

Es wird noch nicht vollständig erforscht, wie verschiedene MAO–Hemmer im Körper reagieren. Einige lösen eher eine Wechselwirkung mit Lebensmitteln und Drogen aus als andere. Um wirklich sicher zu gehen, sollten die folgenden Substanzen nicht konsumiert werden, solange MAO-Hemmer im Spiel sind. Und dies auch noch bis zu zwei Wochen nach dem Absetzen.

  • • Vermeidung aller SSRI Präparate (Fluoxetin, Sertalin und verschiedene andere Antidepressiva). Sie hemmen die Wiederaufnahme von Serotonin im Gehirn. MAO-Hemmer inhibieren den Abbau von Serotonin, deshalb kann die Kombination von MAO-Hemmern mit SSRI Präparaten zu gefährlichen Konzentrationen von Serotonin im Gehirn führen (Serotonin- Syndrom). Symptome sind Übelkeit, Erbrechen, Ohnmacht, Gedächtnisverlust, erhöhter Blutdruck und erhöhter Puls.
  • • Pethidin
  • • Erkältungspräparate (Tabletten, Kapseln, Flüssigkeiten wie Comtrex)
  • • Hustenmedikamente die schleimlösende Mittel enthalten, wie Dextromethorphan (DXM)
  • • Nasennebenhöhlenpräparate
  • • Nasentropfen und Nasensprays
  • • Heuschnupfenmedikamente
  • • Diätpillen
  • • Amphetamine (Speed)
  • • MDMA (Ecstasy)
  • • MDE, MDA und andere „MD“ Drogen
  • • Kokain (Crack)

MAO-Hemmer erhöhen die Effekte einiger dieser Drogen dramatisch, so dass ein gefährlicher Zustand entstehen kann.

Mit voller Absicht werden dagegen bei  Ayahuasca und anderen psychoaktiven Tees pflanzliche Produkte mit reversiblen MAO-Hemmern kombiniert. Sie kommen entweder in anderen Pflanzen vor, wie in Peganum harmala oder Banisteriospsis caapi, oder in den extrahierten Harmala-Alkaloiden. Der Zweck dieser Kombination ist, die Wirkungen von Chemikalien wie DMT, Mescalin oder 2C-B zu verstärken. Solche „potenzierten“ Kombinationen können sehr riskant sein, wenn keine ausreichende Sachkenntnis vorliegt.

Suchtpotential

mittel

Dokumentierte Notfälle pro Jahr

Unbekannt

Rechtlicher Status

MAO-Hemmer sind auf Rezept erhältlich. Die meisten Pflanzen, die MAO-Hemmer enthalten, werden nicht kontrolliert.

Literatur

Anon: Foods interacting with MAOI inhibitors. Med Lett Drug Ther 1989; 31:11-12.

Ayd FJ: Diet and monoamine oxidase inhibitors (MAOIs): an update. Int Drug Ther Newslett 1986; 21:19-20.

Brown CS & Bryant SG: Monoamine oxidase inhibitors: safety and efficacy issues. Drug Intell Clin Pharm 1988; 22:232-235.

Clary C & Schweizer E: Treatment of MAOI hypertensive crisis with sublingual nifedipine. J Clin Psychiatry 1987; 48:249-250.

Da Prada M, Zurcher G, Wuthrich I et al: On tyramine, food, beverages and the reversible MAO inhibitor moclobemide. J Neural Transm 1988; 26(Suppl):31-56.

Gilman AG, Goodman LS & Rall TW et al (Ed): Goodman and Gilman‘s The Pharmacological Basis of Therapeutics, 7th ed., Macmillan Publishing, New York, NY, 1985.

Lippman SB & Nash K: Monoamine oxidase inhibitor update. Potential adverse food and drug interactions. Drug Safety 1990; 5:195-204.

McCabe BJ: Dietary tyramine and other pressor amines in MAOI regimens: a review. J Am Diet Assoc 1986; 86:1059-1064.

Saklad, Stephen R. 1994

Stockley I: Alcohol-free beer not safe for MAOI patients. Pharm J 1993; 250:174.

Zisook S: A clinical overview of monoamine oxidase inhibitors. Psychosomatics 1985; 26:240-251

 

 

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