Lophophora williamsii, Zubereitung

Es gibt verschiedene Zubereitungsarten von Peyote, jedoch ist es am geläufigsten die Peyote-Knospe frisch zu kauen, oder den getrockneten Button zu essen. Dieser hat aber einen fauligen und sehr bitteren Geschmack, was den Verzehr nicht gerade angenehm macht. Der getrocknete Button wird auch häufig zu einem Tee oder Sud verkocht, und die Flüssigkeit wird soweit eingeengt, dass eine nur noch eine Sirupartige Flüssigkeit übrig bleibt und man dementsprechend an reinem Volumen nicht ganz soviel hinunter bekommen muss. Manche rauchen den getrockneten Kaktus auch zusammen mit Marihuana, was allerdings brennt und lediglich die Wirkung des Marihuana verstärkt und zu einem langen aber leichten High führt ohne einen richtigen Trip zu erleben.

Man hat viele Methoden versucht, um den eckelhaften Geschmack der Knospe zu überdecken, was allerdings in den meisten Fällen vergebene Liebesmüh war. Richard Farina hat hingegen in seinem Buch ‚Been down so long it feelslike up‘ eine Methode beschrieben, die ganz gut wirkt. Hier beschreibt er, dass man Rum, Sahne und Eis in einen Mixer tun soll und alle verrührt. Anschließend gibt man kleine Peyote Stücke hinein und trinkt es so schnell man kann. Der Rum soll dabei der Geschmack überdecken und auch dafür sorgen, dass die Inhaltsstoffe schnell durchden Magen aufgenommen werden. Die Sahne hat hierbei die gleiche Funktion. Eine andere Form des Peyote-Konsums ist ihn trocknet, pulverisiert und anschließend in Kapseln füllt, die ohne zu Kauen geschluckt werden.

Bezugsquellen
Hier sind exemplarisch Bezugsquellen  aufgeführt. 
Psychoaktive Kakteen

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