Liriosma Ovata

Muira Puama, Potenzholz

Ein strauchartiger Baum mit leicht rosa gefärbter Rinde, der vor allem in Amazonas- Gebieten Brasiliens und im Orinoko- Becken vorkommt.

Verwendung

Traditionell werden aus dem Holz Wasserextrakte zubereitet, indem für 2 Portionen etwa 4 Esslöffel des geschnittenen Holzes 20 min. in einem halben Liter Wasser gekocht werden. Das wirksame Harz ist jedoch kaum wasserlöslich. Sehr viel potenter als ein Wasserauszug sind daher alkoholische Auszüge aus dem Holz.

Wirksame Inhaltstoffe

Das Holz enthält neben verschiedenen Estern, Bitterstoffen und Sitosterin einen starken Harzanteil. Die chemische Zusammensetzung ist bisher nicht näher erforscht.

Wirkung

Von südamerikanischen Indianern wird Muira Puama zu aphrodisierenden, potenzsteigernden und tonisierenden Zwecken eingenommen. Es wirkt – vor allem in Beckenbereich entspannend und intensiviert die Hautsensibilität. Warme Schauer laufen durch den Körper, besonders entlang der Wirbelsäule. Speziell die sexuell- sinnlichen Aspekte der Wahrnehmung werden hervorgehoben. Muira Puama wirkt auch stressabbauend und nervenberuhigend. Regelmäßig in kleinen Dosen eingenommen wirkt es ausgleichend auf die Psyche und stärkt die Potenz.

Nebenwirkungen

Keine bekannt.

Besonderheiten

Unter der Bezeichnung Muira Puama ist in Deutschland neben Liriosma Ovata auch die kampferhaltige Wurzel des verwandten Baumes Ptychopetalum Olacoides vermehrt angeboten. Beide Pflanzen scheinen ähnliche Wirkungen zu haben.

mit freundlicher Genehmigung von Hartwin Rhode „Entheogene Blätter“

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