L-Carnitin


Wirkungsweise

L-Carnitin transportiert die Fettsäuren vom Zytosol in die Mitochondrien. Sie fallen beim Stoffwechselabbau von Lipiden und Fetten für die Erzeugung von metabolischer Energie an. Es ist für diesen Transport innerhalb der Zelle erforderlich.

Es wird auch als „Fatburner“ verwendet. Auch einige Tage vor Drogentests konsumiert soll es behilflich sein, die nachweisbaren Abbauprodukte von Drogen zu reduzieren.

Übersicht

L-Carnitin, 3-Hydroxy-4-trimethylammonio-butanoat, ist eine quaternäre Ammoniumsubstanz, die aus den Aminosäuren Methionin und Lysin im Gewebe synthetisiert wird. In lebenden Zellen ist es für den intrazellularen Transport von Fettsäuren vom Zytoplasma in die Mitochondrien für die Erzeugung metabolischer Energie unentbehrlich. Man entdeckte es als ein Wuchsfaktor für Mehlwürmer und nannte es Vitamin Bt. Es kommt in zwei Stereoisomeren vor, die organisch aktive L-Form und seinem Enantiomer, das biologisch inerte D-Carnitin.

Glukose Antioxidative Wirkung

Carnitin schützt auch als starkes Antioxidantien phospholipide Membranen, myokardiale und endotheliale Zellen gegen Lipid Peroxidation, die während des oxydativen Stresses entsteht.

Gebrauch als Arzneimittel

Diabetis: L-Carnitin verbesserte bei 15 Patienten mit Diabetis mellitus vom Typ 2 und 20 gesunden Freiwilligen die Glukoseaufnahme des Gewebes. Die Speicherung vonerhöhte sich in beiden Gruppen um etwa 8 %. Die Verbrennung stieg aber nur bei den untersuchten Diabetikern an.

Männliche Infertilität: Die Anwendung von Carnitin zeigte in einer kontrollierten Studie mit selektierten Fällen ein gewisses Potential, die Samenqualität zu verbessern.

Neurotransmitter Funktion: Wenn L-Carnitin regelmäßig eingenommen wird, verbessert es bei älteren Menschen im Gehirn den Energie Stoffwechsel und die Neurotransmitter- Übertragung.

Suchtpotential

Keines

Dokumentierte Notfälle pro Jahr

Keine

Rechtlicher Status

L-Carnitin wird nicht kontrolliert.