Kratom, Zubereitung

Zubereitung

Kratom kann in einer vielfältigen Art und Weise zubereitet werden, wobei Geschmack und Wirkung individuell berücksichtigt werden können. Im Allgemeinen kann Kratom entweder geraucht, gekaut oder getrunken werden. Im Folgenden wird auf die verschieden Einnahmenformen eingegangen, wobei viele Erfahrungsberichte berücksichtigt wurden. Der Fantasie sind beim Konsum keine Grenzen gesetzt.

Traditionell

In Thailand und Malaysia wird Kratom meist von unteren Einkommensschichten (Arbeiter und Bauern) durch Rauchen, Tee oder Kauen der Blätter konsumiert, um den anstregenden Tagesabläufen auf dem Reisfeld widerstehen zu können (Yoga et al.,2005). In manchen Dörfern wird es auch zum Kochen benutzt. Bei frischem Konsum wird zunächst die sehnige mittlere Blattader entfernt, wobei zur Verhinderung von Verstopfung Salz hinzugefügt wird. Eine eher unkonventionelle Art der Zubereitung wird aus Malaysia berichtet, dass die Blätter mit getrocknetem Kuhdung und Tabak gemischt, gerollt und anschließend geraucht werden (Yoga et al., 2005). Es ist offen, ob diese Art der Zubereitung in der Realität Anwendung findet oder nur als Proganda der malayischen Regierung zur Abschreckung verwendet wird. Desweiteren wird Kratom mit getrockneter Kokussnuss, Ingwer, Zwiebel, Muskatnuss, und Limone gemischt (ohne Verhältnisangabe), in ein wildes Pfefferblatt gerollt und anschließend wie eine Betelnuss gekaut (Yoga et al., 2005).

Rauchen

Kratom kann ähnlich wie Marihuana durch Rauchen konsumiert werden. Es scheint aber, dass nur ein geringer Teil der Konsumenten Kratom auf diese Weise zu sich nimmt.

Extrakt

Einige Kratomkonsumenten stellen ein Rohextrakt her. Hierzu werden große Mengen Kratomblätter mehrfach in Wasser gekocht und gefiltert. Anschließend wird das Extrakt so lange eingeengt bis als Rückstand nur ein dickflüssiger Harz bleibt. (Wenn die Masse dickflüssiger wird, musst die Temperatur gesenkt werden um Anbrennen zu vermeiden).

Diese Extrakte sind über längere Zeit haltbar; sie werden in der Regel gegessen oder als Tee zubereitet. Die Rohextrakte enthalten einen erheblichen Teil organischer Materialien zusammen mit den Alkaloiden.

Tee

In Malaysia wird Kratom oft in der Form von Tee an der Strasse verkauft. Diese sog. Air Ketum (Kratom Wasser), wobei sich der Preis seit dem Verbot verdoppelt hat (Stand 2006). Hierfür werden die Blätter zwei Stunden in Wasser gekocht. Der Tee wird anschließend kalt getrunken.

Ein weiteres, weit verbreitetes Rezept zur Zubereitung von Tee liest sich wie folgt.

  • 50 g getrocknete, zerkleinerte Kratomblätter in einen Topf geben und 1 L Wasser zufügen.
  • 15 min sanft kochen.
  • Tee sieben, die Blätter auspressen, erneut in einen Topf geben und 1 L Wasser zufügen.
  • Schritte 2. und 3. wiederholen, Blätter entsorgen.
  • Beide Extrakte zusammenführen und auf ein Volumen von 100 mL reduzieren.

Der Tee ist im Kühlschrank für ungefähr fünf Tage haltbar. Die Haltbarkeit kann durch Zufuhr von Alkohol erhöht werden.

Desweiteren können Kratomblätter auch mit Kaffee gemischt wird. Die Malayische Tageszeitung „The Star“ berichtete 2008 von einem Transvestiten, der behauptete, mit Hilfe von kopi reggae bis zu 10 Klienten in einer Nacht entertainen zu können (The Star Online). Von Konsumenten, die Kratom Pulver direkt in ein Getränk geben, wird ein ekelhafter Geschmack berichtet, wobei die verwendeten Getränke von Tee (Wasser mit Honig) (Land der Träume a) über Fanta (Land der Träume b), oder Milch mit Proteinshakes reichen.

Kekse

Für vier ziemlich große Kekse (http://www.feenkraut.de/Berichte/kratomreport.html):

  • 20 g Kratom
  • eventuell 2 Teelöffel Colanuss (für extrafit)
  • 1 Ei
  • etwas Milch
  • 10 g Butter
  • 50 g Mehl
  • 50 g Zucker
  • je nach Geschmack Mandelsplitter oder Kokosflocken

Die Zutaten gut mischen, am besten das Ei trennen und das Eiweiß als Schnee zugeben. Als Alternative zur Mühle lässt sich auch ein Mixer verwenden. Bei 250°C für 10-15 min backen.

Bezugsquellen
Hier sind exemplarisch Bezugsquellen  aufgeführt.

Kratom

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