Kava Kava – ein pflanzlicher Tranquilizer in der Behandlung von Angststörungen

Von Bastian Borschke

Der folgende Artikel wird sich mit der Verwendung des Wurzelstocks der Kava-Kava Pflanze (Piper methysticum), in der Therapie von nervösen Angst-, Spannungs- und Unruhezuständen, beschäftigen. Da die Zahl der Publikationen, welche die Botanik, Geschichte und rituelle Verwendung des Kava-Rhizoms behandeln, in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist (ich denke da an Infoblätter in jeder Apotheke und/oder Reformhaus, Kräuterbücher, unzählige Artikel in Fachzeitschriften für Phytomedizin/Naturheilkunde, Ratgeberbücher u.s.w) ,möchte ich in dieser Arbeit auf die allgemeinen botanischen, historischen und ethnobotanischen Fakten verzichten und mich rein der medizinischen Nutzung der Pflanze zuwenden. Alles weitere würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, an dessen Ende die Frage stehen wird, ob Kava-Kava tatsächlich eine echte Alternative zu den synthetischen Beruhigungsmitteln ist oder nicht.


Leider wurde am 17.06.2002 die Zulassung für Kava-Kava und Arzneimittel, die Kava enthalten (Ausgenommen homöopathische Verdünnungen ab D6), durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) widerrufen. Was lange befürchtet wurde, ist nun Wirklichkeit geworden- ein Kava-Kava Verbot! Die Gründe, die diesem (nach Meinung vieler Experten) unsinnigen und völlig überzogenen Verbot zugrunde liegen, sind weitestgehend Vermutungen und vorschnelle Beobachtungen, die jeglicher wissenschaftlicher Aussagekraft entbehren. So wurden, laut BfArM, hepatotoxische Nebenwirkungen (Schädigung der Leber), im Zusammenhang mit dem Konsum von Kava und / oder Arzneimitteln die Kavapyrone enthalten, beobachtet. Übersehen wurde jedoch, dass in fast allen Verdachtsfällen eine Begleitmedikation mit anderen (synthetischen) Medikamenten vorlag. Auch wurde eine virusbedingte Leberentzündung nicht ausgeschlossen – in manchen Fällen wurde noch nicht einmal ein Hepatitis-Suchtest durchgeführt (Schmiedel 2002). Da es bekannt ist, dass Alkohol und bestimmte Medikamente die Leber schädigen, ist es geradezu grotesk, bei Patienten, die nachweislich jahrelang chronischen Alkoholund Medikamenten-missbrauch betrieben haben, nun auf einmal die dreimonatige Einnahme von Kavapyronen als Ursache für die Leberbeschwerden anzunehmen. Doch genau dies ist im Fall Kava-Kava geschehen. Bleibt noch zu erwähnen, dass die Cochrane Gesellschaft Studien zum Thema Kava-Kava durchgeführt hat, die alle positiv verlaufen sind.

Kava-Kava Wurzelstücke

Betrachtet man die Art und Weise, wie hier eine wirksame, für viele Patienten Linderung versprechende, Heilpflanze vom Markt genommen wurde, so drängt sich zwangsläufig die Frage auf, ob dabei nicht noch andere Interessen als „der Schutz der Menschheit vor gefährlichen Phytopharmaka“ im Vordergrund standen oder eventuell sogar dominierten. Möglicherweise war die Pflanze zu einer unliebsamen Konkurrenz der klassischen, synthetischen Beruhigungsmittel geworden und somit ein Dorn im Auge vieler Pharma-Konzerne, die dann ihre „Muskeln“ spielen ließen. Es ist schließlich nicht das erste Mal, dass eine Heilpflanze auf Grund wirtschaftlicher und politischer Interessen verboten wurde.

Nun ist das Kava-Verbot kein Verbot im eigentlichen Sinne, da es den Besitz, Konsum und Erwerb (noch) nicht unter Strafe stellt. Kava-Kava ist jedoch (auf Grund widerrufener Zulassung) nicht mehr, wie früher, in Apotheken und Reformhäusern erhältlich. Das Verbot betrifft allerdings nur Kava-Produkte, die für eine innere und/oder äußere Anwendung an Mensch und Tier vorgesehen sind –Kava-Wurzelstock als Räucherstoff, Anschauungsobjekt oder Glücksbringer ist davon nicht betroffen und daher weiterhin über den ethnobotanischen Fachhandel zu erwerben. Viele der ehemaligen Konsumenten von Kava-Arzneimitteln sind dazu übergegangen, ihre Medizin über das Internet (meistens aus den USA) zu bestellen. Ein etwas umständlicher, aber durchaus möglicher Weg.

Wenn ich in diesem Artikel über die medizinische Nutzung von Kava-Kava schreibe, so geschieht dies ausschließlich, um zu zeigen, dass es einmal eine medikamentöse Therapie mit Kavapyronen gab, die eine Alternative zu den chemischen Tranquilizern darstellte. Diese Arbeit ist nur als Information gedacht und sollte keinesfalls als Aufruf zum Konsum von Kava (oder Kava-Medikamenten) missverstanden werden. Auch ist dies keine Gebrauchsanweisung oder Anleitung zur Selbstmedikation, die zum Experimentieren einladen sollte. Ich rate dringend von der inneren und/oder äußeren Anwendung von Kava-Kava und Kavaprodukten ab, bis weitere wissenschaftliche Untersuchungen Klarheit über Risiken und Nebenwirkungen gebracht haben und eine Wiederzulassung für das Medikament erfolgt ist.

Kava-Kava findet als pflanzlicher Tranquilizer Anwendung in der Therapie von Angststörungen, nervösen Spannungs- und Unruhezuständen. Als Darreichungsform eignen sich hier Tropfen, Kapseln und Tabletten mit einem standardisierten Anteil an Kavapyronen oder Kaltwasserauszüge, die man ohne Probleme aus dem pulverisierten Wurzelstock zubereiten kann. Bei den Extrakten in Kapsel-, Tabletten- oder Tropfenform kann man genau die Menge an wirksamer Substanz bestimmen, welche man sich täglich zuführt. Erfolge in der Therapie können nun genauer dokumentiert werden und sind meist reproduzierbar. Wichtig ist es, beim Einkauf auf den Gehalt an Kavapyronen zu achten, die das Medikament enthält (mindestens 70mg / Kapsel sollten es schon sein), damit man nicht auf unwirksame und überteuerte Placebos reinfällt. Arzneimittel, auf deren Verpackung keine Angabe über die Menge an Kavapyronen gemacht wird, sollte man meiden.

Für die Zubereitung eines Kaltwasserauszuges benötigt man ca. 4-5 Teelöffel Wurzelpulver aus dem getrockneten Kava-Rhizom. Diese Menge gibt man dann in ein Glas Wasser (ca. 0.25 l) und rührt die Mischung gründlich um. Danach lässt man die Zubereitung 15 Minuten ruhen und rührt dann nochmals um – fertig! Die für die psychoaktiven Wirkungen der Kava-Zubereitung verantwortlichen Wirkstoffe (Kavapyrone) sind schlecht in Wasser zu lösen. Um eine optimale Verfügbarkeit der Kavapyrone zu gewährleisten, sollte das Kava-Rhizom fein gemahlen und die Aufschlämmung immer wieder umgerührt werden. Kaltwasserauszüge des Kava-Wurzelstocks sollten immer frisch zubereitet werden, da die Wirksamkeit nach einiger Zeit nachlässt. Heißes Wasser (über 50°C) zerstört die aktiven Wirkstoffe, weshalb ein Tee aus Kava ( wie er in Reformhäusern angeboten und in verschiedenen Publikationen beschrieben wurde) überhaupt keine Wirkung zeigen kann. Es ist auch möglich, einen alkoholischen Auszug herzustellen. Hierzu benötigt man ca. 5 Esslöffel getrockneten und zerkleinerten Kava-Wurzelstock, den man dann in eine leere Flasche füllt und mit 0.7 l einer hochprozentigen Spirituose (z.B. Wodka) übergießt. Nach 3 Wochen ist der Auszug fertig und kann über einen Filter oder ein feines Sieb abgegossen werden.

Kava-Kava hat sich als wirksam in der medikamentösen Therapie von Angststörungen erwiesen- doch was ist das eigentlich, eine „Angststörung „? Angst ist ansich eine normale Verhaltensweise, eine aus unserer stammesgeschichtlichen Entwicklung stammende, automatisch ablaufende Alarmreaktion, die einzig und allein dem Zweck dient, den Körper auf Angriff oder Flucht vorzubereiten. Durch einen bestimmten Schlüsselreiz ausgelöst (z.B. angreifende Tiere) laufen innerhalb kürzester Zeit eine Vielzahl von chemischen Reaktionen im Gehirn ab, der Herzschlag beschleunigt sich, die Muskeln sind angespannt, die Atmung wird schneller- alles, um den Körper auf anstehende Höchstleistungen vorzubereiten. Nun gibt es jedoch Menschen, bei denen diese Angstreaktionen scheinbar grundlos und in sehr starker Ausprägung ablaufen, sodas davon eine erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität ausgeht. Häufig werden die Symptome einer Angststörung als rein körperliche Beschwerden erlebt. So leiden die Betroffenen z.B. unter Schwindel, Herzrasen, Missempfindungen in Armen und Beinen, Sehstörungen und Bewusstseinstrübungen. Die Patienten laufen dann häufig von Arzt zu Arzt, bis endlich in der Fülle der Symptome die psychische Erkrankung erkannt wird.

Ein weiteres Phänomen, das häufig mit einer Angststörung zusammen auftritt, ist die sogenannte Panikattacke. Hierbei steigern sich die Angstsymptome innerhalb kürzester Zeit auf ein Maximum. Das ganze Erleben ist sehr intensiv, das Bewußtsein verändert, gelegentlich tritt die Befürchtung auf, ohnmächtig zu werden oder gar zu sterben. Eine Panikattacke ist meist nur von kurzer Dauer (20-30 Minuten), doch kann die Zeit vom Betroffenen subjektiv als sehr viel länger empfunden werden. Hat ein Patient erst einmal eine Panikattacke erlebt, beginnt häufig der Kreislauf, der auch als „Angstspirale“ bezeichnet wird. Aus der Angst heraus, erneut eine Panikattacke (womöglich noch in Öffentlichkeit) zu erleben, entwickelt der Betroffene zunehmend eine Erwartungsangst und ein Vermeidungsverhalten. Dieses Vermeidungsverhalten schränkt immer mehr ein und macht ein normales Leben unmöglich; außerdem verlieren die gemiedenen Situationen (z.B. Bahnfahren) dadurch nicht an Schrecken, sondern werden zu scheinbar unüberwindbaren Hindernissen. Es kommt zu einem Kreislauf aus Angst – Vermeidungsverhalten –noch mehr Angst – noch mehr Vermeidungsverhalten …

Damit eine wirkliche Heilung erfolgen kann, muss der Patient aus dieser Falle ausbrechen. Da diese Aufgabe alleine meist nicht zu bewältigen ist, stehen dem Angstpatienten zwei wertvolle Hilfsmittel zur Verfügung: die medikamentöse Therapie (meist Benzodiazepinderivate wie Diazepam oder Lorazepam + Antidepressiva) und die Verhaltenstherapie. Erst eine Kombination der beiden Therapieformen macht Sinn, da Medikamente zwar kurzzeitig die Angst dämpfen, die Ursachen des Problems jedoch nicht beheben können. Wie schon angesprochen, gehören die Beruhigungsmittel auf Basis von Benzodiazepinderivaten zu den Medikamenten, die häufig zur symptomatischen Behandlung einer Angststörung verschrieben werden. Benzodiazepine wirken sehr schnell und zuverlässig und gehörten deshalb schon bald nach ihrer Entdeckung (Ende der fünfziger Jahre) zu den meistverkauften Arzneimitteln der Welt. Gegen die kurzzeitige Verordnung von Tranquilizern dieser Art ist nichts zu sagen, da der Nutzen (besonders in akuten Fällen) das Risiko weit überwiegt. Problematisch wird hingegen die Anwendung über einen längeren Zeitraum, da Benzodiazepinderivate primäres Suchtpotential besitzen. Könnte Kava-Kava eine Alternative zu diesen Tranquilizern sein?

Kava-Kava und Arzneimittel, die Kavapyrone enthalten, haben in Studien eine Wirksamkeit bewiesen, die mit derer von Benzodiazepinderivaten vergleichbar ist. Suchtpotential konnte, auch nach längerer Einnahme, nicht festgestellt werden. Kava-Kava wurde in den meisten Fällen gut bis sehr gut vertragen und zeigte kaum Nebenwirkungen, wie sie z.B. für Benzodiazepine typisch sind. Nun ist jedoch nicht alles Schwarz oder Weiß – auch Kava hat Nachteile, die den therapeutischen Nutzen in bestimmten Fällen fragwürdig erscheinen lassen. So treten erste anxiolytische (angstlösende) Effekte meist erst nach 6-7 Tagen regelmäßiger Einnahme auf. Für einen Patienten, der unter schweren Angststörungen leidet, eine viel zu lange Zeit. Auch sind die Wirkungen eben nur mit denen von Benzodiazepinen vergleichbar – Effekte, wie sie z.B. 3mg Lorazepam auslösen, können mit Kava-Medikamenten nicht erreicht werden. Hier existieren eindeutig Grenzen. Ich habe aus den mir vorliegenden Erfahrungsberichten zwei ausgewählt – jeweils Erfahrungen von Menschen, die auf Grund von Angststörungen Kava-Medikamente eingenommen haben. Meine Wahl fiel dabei bewusst auf zwei gegensätzliche Einschätzungen der Wirksamkeit:

Person A :

Seit 3 Jahren leide ich nun schon unter einer Angststörung mit regelmäßig wiederkehrenden Panikattacken. Ich war bei unterschiedlichen Ärzten in Behandlung und habe verschiedene Psychopharmaka verschrieben bekommen. So nahm ich z.B. täglich 20mg Citalopram und 2mg Lorazepam ein. Diese Medikamente haben mir geholfen, doch befürchtete ich, nach länger andauernder Einnahme abhängig werden zu können. Ich setzte meine Medikamente (nach Rücksprache mit meinem Arzt) ab und nahm dafür eine Kapsel eines Kava-Medikaments (120mg Kavapyrone) pro Tag und 3mal täglich einen Esslöffel frischen Johanniskrautsaft. Nach einer Zeit der Umgewöhnung, in der vermehrt Panikattacken auftraten, ging es mir deutlich besser – die Phytopharmaka haben heute meine Psychopharmaka ersetzt und sind bei gleicher Wirkung deutlich ärmer an Nebenwirkungen.

Person B :

Ich befinde mich auf Grund einer Angststörung in ärztlicher Behandlung und hatte schon viel über Kava-Kava gelesen. Aus Neugierde und Hoffnung auf eine pflanzliche Alternative zu meinen Psycho-Medikamenten probierte ich es selbst einmal aus. Da man Kava nicht zusammen mit den bisher verordneten Medikamenten einnehmen darf, setzte ich diese ab, was nicht gerade einfach war. Ich nahm dann täglich etwa 140 mg Kavapyrone zu mir – allerdings ohne Wirkung. Auch nach 7-8 Tagen stellte sich keine der Wirkungen ein, die in den Büchern und Zeitschriften beschrieben wurden. Meiner Meinung nach ist Kava-Kava unwirksam, jedenfalls bei mir.

Soweit die zwei Erfahrungsberichte. Wenn sich Person B auch negativ über die Wirksamkeit von Kava äußert, so überwiegen doch Berichte von Patienten, die Kava-Kava für sehr wirksam und hilfreich halten. Kava-Medikamente eignen sich nur für die Behandlung leichter bis mittelstarker Angststörungen. Leidet eine Person unter einer starken Angststörung (Panikstörung), so müssen meistens ‚härtere‘ Mittel verschrieben werden –Kava ist dann nicht mehr angezeigt. Auf keinen Fall darf eine Kava-Arznei zusammen mit anderen Psychopharmaka eingenommen werden, da es zu gefährlichen (z.T. noch nicht erforschten) Wechselwirkungen kommen kann. Alkoholgenuss sollte ebenfalls für die Dauer der Behandlung unterbleiben.

Zusammenfassend kann man feststellen, dass Kava-Kava durchaus in der Lage ist, die gängigen Beruhigungsmittel in den Fällen zu ersetzen, wo eine medikamentöse Therapie mit einer geringen Dosis Benzodiazepine erfolgt wäre. Hier liegt der Einsatzbereich des Kava-Rhizoms und hier hat es sich als mildes Phytopharmakon bewährt. Wie jedes Medikament hat auch Kava seine Grenzen und die sind dort erreicht, wo Patienten eine intensive medikamentöse Therapie zur Bewältigung ihrer Angstzustände brauchen. Es bleibt zu hoffen, dass diese heilkräftige Pflanze den Ärzten und Patienten bald wieder zur Verfügung stehen wird – doch die Hoffnung ist nicht groß. Wahrscheinlich werden eher noch mehr Pflanzen verboten, als das eine „verbotene“ wieder zugelassen würde. Schreitet diese Entwicklung weiter in einem derartigen Tempo voran, kann sich ein Jeder ausrechnen, wann ein Spaziergang durch den Botanischen Garten einmal eine strafbare Handlung darstellen wird. Nicht mehr lange… •

Literatur:

Bloomfield,H.h.(1998): Healing Anxiety with Herbs,Harper Collins Inc. (NewYork) Conradi,J. (2000): Psychoaktive Pflanzen, W.Ludwig Buchverlag (München)

Garner,L.f.,Klinger,J.d. (1985) Some Visual Effects caused by the Beverage Kava, Journal of Ethnopharmacology Vol.13(Nr.3); 307-311

Gleitz,J.,Beile,A.,Wilkens,P.,Ameri,A.,Peters,T.(1997)

Antithrombotic Action of the Kava Pyrone(+)-kavain prepared from Piper Methysticum on Human Platelets, Planta Med Vol.63(Nr.1); 27-30

Heinze,H.j.,Munthe,T.f.,Steitz,J.,Matzke,M.(1994)

Pharmacopsychological effects of Oxazepam and Kava-Extract in a visual search paradigm assessed with event-related potentials, Pharmacopsychiatry 27(6); 224-230

Pohl,J. und Wieder,S.(1998): Kava Kava – die Heilkraft des pazifischen Wunderpfeffers, Wilhelm Heyne Verlag (München)

Schmiedel,V.(2002) Freispruch für Kava-Kava!, Naturarzt Nr.4/2002; 8-10

Singh,Y.n.(1983) Effects of Kava on Neuromuscular Transmission and Muscle Contractility Journal of Ethnopharmacology Vol.7 (Nr.3); 267-276

 

mit freundlicher Genehmigung von Hartwin Rhode „Entheogene Blätter“



 

1 Comment

  1. Kathrin

    15/04/2016 at 14:52

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