Kalifornien kurz vor der Legalisierung von Cannabis

Pressemitteilung des Deutschen Hanfverbands vom 07.11.2016

Der flächenmäßig größte und mit Abstand bevölkerungsreichste Bundesstaat der USA nähert sich einem großen Tag. Am 08. November findet parallel zur US-Präsidentschaftswahl eine Volksabstimmung zur Frage der vollständigen Legalisierung von Cannabis als Genussmittel statt, die Proposition 64. Darin sind die Legalisierung des Besitzes von bis zu einer Unze Cannabis, des Anbaus von bis zu sechs Pflanzen und die Möglichkeit zur Lizenzierung von Produktion und Vertrieb vorgesehen.

Aktuelle Umfragen deuten auf einen Erfolg der Legalisierungsbefürworter hin. Das Public Policy Institute of California rechnet mit 55% Zustimmung. Georg Wurth, Pressesprecher des Deutschen Hanfverbands, ist optimistisch:

“Alle Umfragen und all unsere Kontakte in den USA gehen von einem klaren Sieg in Kalifornien aus. Damit rücken die Vereinigten Staaten einer vollständigen Legalisierung immer näher.”

Neben Kalifornien wird in vier weiteren Staaten über die vollständige Legalisierung abgestimmt. Arizona, Maine, Massachusetts und Nevada könnten ebenfalls bald zu den Bundesstaaten der USA zählen, wo Menschen ohne Angst vor Strafverfolgung Cannabis kaufen, besitzen und konsumieren dürfen. Verliefen alle Abstimmungen im Sinne der Hanfenthusiasten, hätte etwa ein Viertel der amerikanischen Bevölkerung bald Zugang zu legalem Cannabis als Genussmittel.

Georg Wurth sieht jetzt dringenden Handlungsbedarf für Deutschland:

“Die Legalisierung von Hanf schreitet weltweit voran. Bald schon werden große Unternehmen viel Geld mit Anbau und Vertrieb von Cannabis verdienen. Deutsche Politiker sollten sich für dieses Thema öffnen, bevor sie vom weltweiten Wandel überrollt werden.”

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