Ipomea tricolor – Prunkwinde, Trichterwinde

Beliebte Zierpflanze. Verschiedene Windenarten mit schönen Blüten. Werden unter den Bezeichnungen: Ipomea tricolor, Ipomea purpurea, Ipomea violacea angeboten.

Verwendung: 5-10 Gramm der Samen werden gut gekaut und geschluckt oder gemahlen, mehrere Stunden in einer Tasse Wasser eingeweicht, dann wird entweder durch ein Tuch abgeseiht oder der gesamte Auszug getrunken. Wegen des stark wechselnden Wirkstoffgehalts empfiehlt es sich, erst einen Test mit ca. 50 Samen zu unternehmen.

Wirksame Inhaltsstoffe: LSA (D-Lyserg-Säure-Amid) und Ergometrin.

Wirkungen: LSD-ähnliche Halluzinationen von 6 Stunden Dauer. Näheres siehe unter Turbina Corymbosa. Das Alkaloidgemisch der Turbina Corymbosa scheint Berichten zufolge etwas besser verträglich zu sein, als das der Ipomea- Arten.

Nebenwirkungen: Personen, die an Lebererkrankungen leiden oder gelitten haben, sollten Lysergsäure-Amid nicht einnehmen. Ergometrin sollte auf keinen Fall von schwangeren Frauen eingenommen werden. Die Samen der Prunkwinde sind manchmal chemisch behandelt, entweder, um das Schimmeln, oder auch um die Verwendung als Droge zu verhindern. Typische Symptome sind in diesen Fällen heftiges Erbrechen und Durchfall. Werden behandelte Samen eingepflanzt und von den so gezogenen Pflanzen Samen geerntet, dann sind diese Chemikalien gegen Schädlingsbefall bzw. zur Vergällung natürlich nicht in den selbstgezogenen Samen enthalten. Übelkeit und Erbrechen kommen aber auch bei den unbehandelten Samen vor.

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