яюGlьcksspiel: Dyckmans und Rцsler verzocken Zukunft junger Menschen

am Jun17


Anlдsslich der Vorstellung des Drogen- und Suchtberichts 2012 der
Bundesregierung erklдrt Harald Terpe, Sprecher fьr Drogen- und Suchtpolitik:
Die Drogenbeauftragte Mechthild Dyckmans kann oder will sich gegenьber der
Spielautomatenlobby im Bundeswirtschaftsministerium nicht durchsetzen. Eine
wirksame Regulierung - vor allem des Automatenglьcksspiels gerade auch in
Gaststдtten - wird es nicht geben. Rцsler und Dyckmans verzocken damit die
Zukunft vieler junger Menschen.
Die Konsequenzen dieses Versagens sind im Drogen- und Suchtbericht der
Bundesregierung zu lesen: Die Zahl der ambulant oder stationдr behandelten
Glьcksspielabhдngigen hat sich in den vergangenen vier Jahren mehr als
verdoppelt. Gerade bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist die Zahl der
Spieler erheblich angestiegen. An Geldspielautomaten werden mittlerweile mehr
als 17 Milliarden Euro pro Jahr umgesetzt. Das entspricht einer Verdreifachung
der Umsдtze von 2002 bis 2010 (Quelle: DHS, Jahrbuch Sucht 2012).
Das Glьcksspiel und der politische Umgang damit stehen beispielhaft fьr die
verantwortungslose Drogenpolitik der Bundesregierung. Wenn man davon absieht,
dass die wirtschaftlichen Interessen der Alkohol-, Tabak- und
Glьcksspielindustrie unangetastet bleiben sollen, ist eine Strategie nicht zu erkennen.
Auf welch konzeptionell dьrftigen Grundlagen die Drogenpolitik der
Drogenbeauftragten steht, ist in der Antwort der Bundesregierung auf unsere
Kleine Anfrage zur Nationalen Strategie Drogen- und Suchtpolitik zu lesen. Es
fehlen klare Zielbestimmungen sowie eine kritische Ьberprьfung insbesondere auch
der repressiven MaЯnahmen. Die jeweiligen Akteure sind unklar, die Lдnder und
der Drogen- und Suchtrat der Bundesregierung wurden unzureichend einbezogen,
wichtige internationale Entwicklungen wie der eindringliche Report der ”Global
Commission on Drug Policy” wurden weder berьcksichtigt noch reflektiert.
Damit wird einmal mehr klar: Aus der Perspektive einer modernen am Menschen
orientierten Drogenpolitik ist Mechthild Dyckmans eine Fehlbesetzung.

Pressemitteilung | 22.05.2012
http://www.gruene-bundestag.de/presse/pressemitteilungen/2012/mai/gluecksspiel-dyckmans-und-roesler-verzocken-zukunft-junger-menschen.html


Suppliers- Bezugsquellen
Reference sources are given examplary and serves for information only.
Bezugsquellen werden rein exemplarisch angegeben und dienen nur zur Information

Ethnobotanicals:
Azarius
Azarius


Vorherige postWie eine Droge aus der Mode kam - Heroinsucht ist kaum mehr ein Thema Nächste postDebatte über Alkoholsucht: Eine Frage des Willens
Psychotropicon – Das Online-Magazin für Psychonauten sponsors

What do you think?

You must be logged in to post a comment.

s2Member®