Fluvoxamin, Luvox

von sodmin |

Wirkungsweise

Fluvoxamin vermehrt den Neurotransmitter Serotonin.

Übersicht

Fluvoxamin (Markennamen: Luvox-/-E, Faverin-/-E, Fevarin-/-E und Dumyrox-/-E) war eines der ersten SSRI Antidepressiva, und wurde  1984 in der Schweiz vom Pharmakonzern Solvay entwickelt und vermarktet. Seit 1983 findet es in der klinischen Medizin Verwendung.

In den Vereinigten Staaten wurde Fluxoamin im Dezember 1994, in Japan im Juni 1999 eingeführt. Weltweit sind seither mehr als 10 Millionen Menschen damit behandelt worden. Fluxoamin war das erste SSRI Medikament, welches von der FDA 1997 für die Behandlung von Zwangsstörungen bei Kindern zugelassen wurde. In Japan wurde Fluxoamin erstmals 2005 für die Therapie bei phobischen Angststörungen eingesetzt.

Nebenwirkungen

Allgemeine Nebenwirkungen von Fluxoamin sind:

Übelkeit, Erbrechen, Antriebslosigkeit,

Nervosität, Angstgefühle, trockene Mundhöhle, abdominale Beschwerden, Verstopfung, Diarrhoe, Sodbrennen, Appetitverlust, Muskelschwäche, Parästhesie (z.B. „Ameisenlaufen“), abnormaler Geschmack, Kopfschmerzen, erhöhter Puls, Perspiration, Gewichtszunahme, Gewichtsverlust und ungewöhnliche blaue Flecken.

Andere Nebenwirkungen, meistens bei Kindern beobachtet, sind: kränkliche Gedanken oder unnatürliches Verhalten, Husten, Schmerzen während der Menstruation, Nasenbluten, große Unruhe, Infektion und Sinusitis.

Im Gegensatz zu anderen SSRI Medikamenten sind Nebenwirkungen im Sexualbereich  selten.

Suchtpotential

Viele psychoaktive SSRI Medikamente können Entzugssymptome erzeugen, wenn sie abgesetzt werden.

Dokumentierte Notfälle pro Jahr

Unbekannt

Rechtlicher Status

Rezeptpflichtiges Medikament


Suppliers- Bezugsquellen
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Ethnobotanicals:
Azarius
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