Fachtagung “Achtsamkeit ” hilfreich auch bei Suchterkrankungen” an der Hochschule Esslingen

am Jun20

Bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, so z. B. bei Stress, aber auch
während therapeutischer Behandlungen, wie bei einer Suchterkrankung, gibt
es vielfältige Zugänge, Methoden und theoriegeleitete Schwerpunkte:
lerntheoretische, tiefenpsychologische oder systemische. Die Fachtagung
“Achtung ” hilfreich auch bei Suchterkrankungen” am 23. Mai an der
Hochschule Esslingen beschäftigt sich ausführlich mit diesem Thema.

Seit den neunziger Jahren ergänzt die Praxis der Achtsamkeit diese
Ansätze: “Konkret heißt das, zu lernen, wie man seine eigenen Gedanken
dezentrieren kann. Darunter versteht man die Fähigkeit, eigene Gedanken
und Impulse als solche wahrzunehmen und damit flexibler umgehen zu
lernen”, so Prof. Thomas Heidenreich. Die Übungen der Achtsamkeit
ermöglichen, wie zahlreiche empirische Untersuchungen zeigen, dass
negative Emotionen, wie Furcht, Ärger, Zorn, Hass und Scham besser
toleriert werden können ” die spezielle therapeutische Praxis lässt
erkennen, dass Achtsamkeitsübungen erfolgreich z. B. bei einem Burn-Out-
Syndrom, einer Depressionen oder einer Sucht, eingesetzt werden können.
Eine besondere Bedeutung hat dabei diePrävention, auch mit dem Ziel, nich
wieder in alte Schemata zurückzufallen.

Die Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege lädt am 23. Mai 2012 zu
einer Fachtagung mit dem Thema “Achtsamkeit in der Arbeit mit
suchtgefährdeten und abhängigen Menschen Zugänge, Methoden und Wirkungen
ein. der Hochschule Esslingen am Standort Flandernstraße ” Neben
Fachvorträgen zeigen anschließende Workshops den Teilnehmerinnen und
Teilnehmern auf, wie breit der Nutzen von Achtsamkeitsübungen sein kann,
sei es für Klienten oder Patienten oder für Berater oder Therapeuten. Es
referieren die auf dem Gebiet der Achtsamkeit ausgewiesenen Experten Prof.
Dr. Johannes Michalak, Universität Hildesheim, Privatdozentin Dr. Gabriele
Dlugosch, Universität Landau, Prof. Dr. Thomas Heidenreich, Hochschule
Esslingen und andere.

“Trotz ermutigender Befunde ist bislang noch weitgehend ungeklärt, wie die
Methoden und Prinzipien von Achtsamkeit in der Arbeit mit suchtgefährdeten
und suchtmittelabhängigen Menschen breitere Anwendung finden können. Ziel
der Fachtagung ist es, über den aktuellen Forschungsstand bezüglich
erprobter Anwendungsbereiche und deren Ergebnisse zu informieren und eine
Diskussion über mögliche Zugänge in der Praxis anzustoßen”, so die
Professorin Marion Laging zum Ziel des Fachtages.

Termin: 23. Mai 2012

Ort: Hochschule Esslingen, Flandernstraße 101, Aula

Weitere Informationen:
Hochschule Esslingen
Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege
Projekt “Achtsamkeit im Suchtbereich”
Projektleitung: Prof. Dr. Marion Laging und Prof. Dr. Thomas Heidenreich
Flandernstr. 101
73732 Esslingen
E-Mail: fachtag.achtsamkeit@hs-esslingen.de

Text: Hans Alfred Feiler

Arten der Pressemitteilung:
Wissenschaftliche Tagungen

Sachgebiete:
Ernährung / Gesundheit / Pflege
Gesellschaft
Medizin
Pädagogik / Bildung
Psychologie

Die gesamte Pressemitteilung erhalten Sie unter:

http://idw-online.de/de/news476925

Kontaktdaten zum Absender der Pressemitteilung stehen unter:

http://idw-online.de/de/institution138


Suppliers- Bezugsquellen
Reference sources are given examplary and serves for information only.
Bezugsquellen werden rein exemplarisch angegeben und dienen nur zur Information

Ethnobotanicals:
Azarius
Azarius


Vorherige postAufklärung gegen Tabak: Medizinstudenten für rauchfreie Schulen durch präventive Bildung Nächste postMarijuana Discord on the French Left
Psychotropicon – Das Online-Magazin für Psychonauten sponsors

What do you think?

You must be logged in to post a comment.

s2Member®