DOI, 2,5-Dimethoxy-4-iodoamphetamin

 

Wirkungsweise

DOI ist eine selektiver 5-HT(2A), 5-HT(2B) und partieller 5-HAT(2C) Rezeptor Agonist.

Übersicht

2,5-Dimethoxy-4-iodoamphetamin (DOI) ist eine psychedelische Droge und ein Ersatz Amphetamin der Phenethylamin Familie. Obgleich es ein Ersatz Amphetamin ist, ist es kein Stimulans.

Wenn DOI als Droge oral eingenommen wird, liegt die Wirkungsdauer bei Dosierungen von 1,5 – 3,0 mg 16 bis 30 Stunden und wirkt damit etwa doppelt so lange wie LSD. Die Effekte von DOI sind mit denen von  LSD vergleichbar, erfahrene Konsumenten können allerdings Unterschiede wahrnehmen. Außer der Dauer scheint der DOI Trip vitaler als der von LSD zu sein, mit mehr Körperschwere und verschiedenen visuellen Erfahrungen. Die Nachwirkungen sind nervöse Stimulierung und Schlafprobleme. Sie können je nach Höhe der Dosis für Tage anhalten.

DOI wird oft als LSD-Ersatz  oder auch als LSD verkauft, was gefährlich sein kann, weil DOI nicht dasselbe feststehende Sicherheitsprofil wie LSD hat. Im Gegensatz zu LSD können die psychedelischen Amphetamine (DOI miteingeschlossen) bei Überdosierung schädigende und potentiell schwerwiegende physikalische Wirkungen haben. Todesfälle als Folge von DOI Einnahme wurden bisher nicht dokumentiert, Es ist als Freizeitdroge aber relativ neu und langfristige Wirkungen sind noch nicht bekannt.

LSD Imitationen (Fakes) auf Löschpapier

Es scheinen in letzter Zeit vermehrt Blotter (Löschpapier) mit DOI in Umlauf gebracht zu werden und als LSD Trips verkauft zu werden.

Wichtige Hinweise

Mit Research Chemicals (auch RC oder „Designer Drogen“) werden auf chemischen Weg produzierte psychoaktive Substanzen bezeichnet, deren molekularer Aufbau Ableitungen von vorhandenen (meist illegalen) Substanzen sind oder völlig neue chemische Strukturen darstellen, die bekannte Wirkungen anderer Drogen simulieren und häufig als legaler Ersatz für bekannte verbotene Substanzen vermarktet. Oft werden sie unter Begriffen deklariert wie Dünger für Kakteen oder als Badesalz um handelsfähig zu sein und bestehende Gesetze zu umgehen. Häufig wird der Begriff Research Chemical mit halluzinogenen Substanzen in Verbindung gebracht, es kann sich aber um beliebige Wirkstoffgruppen handeln  wie beispielsweise Stimulanzien, Empathogene, Entaktogene, etc.. Der eventuell legale Status impliziert bei vielen Interessenten eine trügerische Sicherheit. Fakt ist aber, dass diese Substanzen unkontrolliert in den Handel kommen und keine Garantie über Reinheit und Zusammensetzung vorliegt. Auch die wichtigen Informationen über die richtige Dosierung fehlen überwiegend. Die meisten dieser Stoffe sind kaum erforscht, über Wirkungen und Risiken sind nur wenige Fakten bekannt. Bei dem Konsum von Research Chemicals betritt man Neuland  und sollte zwingend einige grundlegenden Regeln beachten:

  • Beachtung der körperlichen und mentalen Verfassung, der Umgebung und der richtigen Dosierung
  • Wenn es irgendwie möglich ist, die Substanz analysieren lassen.
  • Antesten = erst kleine Mengen konsumieren, Zeit vergehen lassen und die Wirkung abwarten.
  • Beim Ausbleiben der Wirkung nicht nachdosieren
  • Mischkonsum verschiedener Substanzen vermeiden

Suchtpotential: Unbekannt

Dokumentierte Notfälle pro Jahr: Keine dokumentierten Krankenhausbesuche

Rechtlicher Status

Deutschland: unbekannt

USA: In den Vereinigten Staaten ist DOI nicht kontrolliert.

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