Camellia chinensis – Tee

Der Teestrauch stammt ursprünglich aus Indien und China. Heute wird er in weiten Teilen des südlichen Asien angebaut.

Verwendung: Blattknospen und junge Blätter werden gepflückt und in einem komplizierten Prozeß fermentiert und getrocknet. Aus den getrockneten und zerkleinerten Blättern wird ein Aufguß bereitet.

Wirksame Inhaltsstoffe: Koffein und Theophylin, eine Substanz, die gegen Angina Pectoris wirksam ist und beim Asthma eingesetzt wird. Daneben enthält Tee einen höheren Gerbstoffanteil als der Kaffee.

Wirkungen: Tee wirkt, wie die anderen koffeinhaltigen Drogen auch, meßbar anregend und leistungssteigernd auf Geist und Körper. Durch den zum Kaffee vergleichsweise hohen Gerbstoffgehalt tritt die Wirkung beim Tee etwas später und nicht so ausgeprägt auf. Sie hält dafür etwas länger und verläuft gleichmäßiger.

Nebenwirkungen: Bei langdauerndem übermäßigen Gebrauch kann es zu Nervosität, Schlaflosigkeit und Kreislaufbeschwerden kommen. Bei regelmäßigem Koffeingebrauch kommt es zur Gewöhnung.

Sonstiges: Mein langjähriger Kaffeemißbrauch hatte mir schließlich sowohl ein Magen- als auch ein Zwölffingerdarmgeschwür eingebracht. Seitdem ich auf Tee umgestiegen bin, sind beide abgeheilt, magensäurebindende Medikamente, die ich früher in Mengen zu mir nehmen mußte, brauche ich nicht mehr.

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