Calea zacatechichi – Traumkraut

Die Calea ist ein niedriger Strauch aus der Familie der Sonnenblumen, der in Höhenlagen von Mexico und Costa Rica wächst, einem Gebiet, in dem man auch Kiefern und Eichen findet. Verträgt keinen Frost, sonnenliebend, anspruchslos.

Verwendung: 25 Gramm der getrockneten und zerstoßenen Blätter läßt man in 1/2 l Wasser ziehen. Den Tee langsam trinken. Auch ein Alkoholauszug ist wirksam. Eine Zigarette aus den Blättern kann zusätzlich geraucht werden, um die Wirkung zu verstärken.

Wirksame Inhaltsstoffe: Es wurden keine Alkaloide in der Calea gefunden. Es ist unbekannt, welche Stoffe für die psychischen Wirkungen verantwortlich sind.

Wirkungen: Nach etwa 30 Minuten stellt sich ein Gefühl der Ruhe und Gelassenheit ein, der Herzschlag wird bewußter empfunden. Die angegebene Menge von 25 Gramm klärt die Gedanken und die Sinne. Etwas größere Mengen führen bei den Indios des Gebietes, in dem diese Pflanze vorkommt, zu einem schlafähnlichen Zustand, in dem in kurzen, intensiven Träumen Antworten auf Fragen weltlicher oder religiöser Art gefunden werden. Auch Versuche mit Weißen führten zu Traumsequenzen, die als ungewöhnlich klar und deutlich erlebt wurden, und deren Inhalt als bedeutsam beschrieben wurde. Nicht psychedelisch, aber trauminduzierend. Die Wirkung tritt nicht zuverlässig ein.

Nebenwirkungen: Keine bekannt.

Bezugsquellen: Alraun bietet Calea-Samen, Azarius liefert Samen, getrocknete Blätter und ein flüssiges Konzentrat der Pflanze. Calea zacatechichi ist nicht leicht zum Keimen zu bringen.

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