Arthemisia absinthum – Wermut

 

 

Eine in allen ihren Teilen sehr bitter schmeckende Pflanze, die auf kargen, steinigen Böden wächst. Wermut wird auch bei uns angebaut.

Verwendung: Das Öl wird mit Hilfe von Alkohol destilliert. Einfacher, aber trotzdem wirksam ist es, Wermutkraut drei Tage lang in Kornbranntwein oder Vodka einzulegen. Wermutkraut kann geraucht werden.

Wirksame Inhaltsstoffe: Absinthin, Anabsinthin und Thujon.

Wirkungen: Einschläfernd, narkotisch. Alkoholischer Rausch mit leicht psychedelischer Komponente.

Nebenwirkungen: Oft ausgeprägter Kater am nächsten Morgen, der über die reine Alkoholwirkung hinausgeht. Exzessiver Gebrauch von Absinth (einem wermuthaltigen Likör) führt angeblich zu Abhängigkeit und zur Verblödung. Einige Autoren neigen der Ansicht zu, daß diese Nebenwirkungen nicht auf das Thujon, sondern auf den hohen Alkoholgehalt des Absinths (70-80%) und dessen künstlicher Färbung mit giftigen Schwermetallsalzen (bei billigen Sorten) zurückzuführen war. Die Einnahme des thujonhaltigen Öls kann zu Nervosität, Krämpfen, Benommenheit führen. Der Gebrauch als Tee oder Tinktur in nor- malen Mengen zur Anregung der Magenfunktion ist unbedenklich. Auch Be- kannte, die seit Jahren gelegentlich kleine Mengen selbsthergestellten Absinth trinken, scheinen damit keine Probleme zu haben.

Bezugsquellen: Samen bei Bornträger. Getrocknetes Wermutkraut in jedem Kräuterladen und in jeder Apotheke.

Sonstiges: Erfahrungen mit Absinth im zweiten Teil. Absinth wurde in allen europäischen Staaten (mit Ausnahme Spaniens) und in den USA verboten.

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