Argyreia nervosa • Hawaiian Baby Wood Rose

Asiatisches und hawaiianisches ausdauerndes Windengewächs mit großen herzförmigen Blättern.

Verwendung: Die Samen werden aus den Hülsen entfernt, die weiße Schicht wird von der Samenoberfläche abgekratzt, der Rest abgesengt, und die Samen werden gemahlen und gegessen oder man läßt die gemahlenen Samen in Wasser ziehen, seiht dann ab und trinkt den Auszug, mit oder ohne Samenbrei. Die übliche Dosis beträgt 6-8 Samen. Halluzinogen-gewohnte Personen nehmen je nach Körpergewicht eher 10-12 (ca. 65 kg) bis 14-16 Stück (80 kg).

Wirksame Inhaltsstoffe: D-Lyserg-Säure-Amid (LSA).

Wirkungen: LSD-ähnlich. Die gedanklich-geistige Komponente ist stärker, optische und andere sensorische Halluzinationen sind weniger ausgeprägt als unter LSD. Der Rauschzustand hält etwa sechs Stunden an. Trance-Gefühl am nächsten Tag ist bei hohen Dosen die Regel.

Nebenwirkungen: Häufig tritt starke Mattigkeit auf. Während der ersten zwei Stunden kann es zu Übelkeit kommen, daher am Besten auf leeren Magen ein- nehmen. LSA sollte nicht von Schwangeren (kann zu Gebärmutterkontraktionen führen) oder von Personen mit Lebererkrankungen eingenommen werden. Wie bei allen Halluzinogenen kann es auch hier zur Aktivierung latenter Psychosen kommen.

Sonstiges: Erfahrungsberichte im zweiten Teil. Die Wirkungen von Ipomea und Argyreia ähneln sich, da es sich um das gleiche Hauptalkaloid handelt. Argyreia wirkt aufgrund einer mehrfach höheren Wirkstoffkonzentration jedoch zuverlässiger und meist auch weniger Übelkeit erregend, da weniger Samen- material geschluckt werden muß, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Ob die gelegentlich angebotene große Holzrose (Meremia tuberosa) auch psychoaktiv wirkt, ist umstritten

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