10 seltene Krankheiten, gegen die Cannabis eventuell helfen kann

Krankheiten Tausende Krankheiten sind wegen ihrer Seltenheit und Komplexität bislang kaum erforscht worden. Cannabis und Cannabinoide könnten komplexe Lösungen für diese schweren Krankheiten darstellen. Jetzt helfen medizinische Cannabisprogramme, diese Lösungen zu entdecken und Patienten, die sie dringend benötigen, damit zu versorgen.

10 seltene Krankheiten, gegen die Cannabis eventuell helfen kann

Tuberöse-Sklerose-Komplex

  • Eine seltene Erbkrankheit, die zum Wachstum von gutartigen Tumoren im Gehirn, in den Augen und in anderen lebenswichtigen Organen führt.
  • Sie tritt weltweit nur bei 10 bis 16 von 100.000 Menschen auf.
  • Die Krankheit wird für gewöhnlich im Säuglings- oder Kindesalter diagnostiziert.

Der Tuberöse-Sklerose-Komplex (TSC) kann Autismus, Epilepsie, Entwicklungs- und Verhaltensstörungen sowie verschiedene andere Symptome hervorrufen, allerdings können die Krankheitsbilder von einem Patienten zum anderen ganz unterschiedlich ausfallen.

Bei TSC ändern genetische Mutationen die Expression von zwei Proteinen, Hamartin und Tuberin. Bei gesunden Menschen wirken diese beiden Proteine zusammen, um diverse Aspekte des Zellwachstums, der Zellteilung und des Zelltodes zu kontrollieren und das Tumorwachstum zu unterdrücken. Bei TSC sind beide Proteine gehemmt, was ein unkontrolliertes Zellwachstum und letztlich die Bildung von Tumoren bewirkt.

Das Endocannabinoidsystem spielt bei TSC-Erkrankungen eine wichtige Rolle. So haben Studien gezeigt, dass Kinder mit TSC während der frühkindlichen Gehirnentwicklung eine anormal hohe Ausbildung von CB?-Rezeptoren aufweisen. Bekanntermaßen kommt dem EC-System eine entscheidende Bedeutung bei Prozessen zu, die mit der Zellteilung und dem Zelltod zusammenhängen. Darüber hinaus ist CBD ein wichtiges Medikament zur Bekämpfung der Epilepsie, das auch bei TSC auftretende Anfälle unter Kontrolle bekommen kann.

Keegan Streetman hat mithilfe von Cannabis mehrere Jahre lang TSC bekämpft (© Keegan’s Story)Keegan Streetman hat mithilfe von Cannabis mehrere Jahre lang TSC bekämpft (© Keegan’s Story)

Die Gründer von Charlotte’s Web haben in ihren ersten Studien auch einen jungen TSC-Patienten behandelt, Keegan Streetman, und zwar mit guten Ergebnissen. Jetzt führt GW Pharmaceuticals eine klinische Phase III-Studie durch, bei der es um die Effektivität seines CBD-Sprays Epidiolex bei Epilepsie geht, die durch TSC verursacht wird.

Mitochondriale Erkrankung (MD)

  • Eine Gruppe von genetischen Störungen betrifft die Mitochondrien, die energieerzeugenden „Motoren“ der Zellen.
  • Sie tritt weltweit bei rund 11 bis 12 von 100.000 Menschen auf.
  • Bei Kindern, die mit MD (Mitochondrial Disease) geboren werden, treten die ersten Symptome für gewöhnlich um das zehnte Lebensjahr auf.

MD führt zu neurologischen Störungen, Anfällen, chronischen Schmerzen, Muskelschwäche, Hör- und Sehschwäche, Lernbehinderungen, Multi-Organ- und Atemwegserkrankungen.

Die Symptome von MD hängen wahrscheinlich mit oxidativem Stress wegen des Aufbaus von reaktiven Sauerstoffverbindungen innerhalb der Zelle zusammen. Die vorhandenen (begrenzten) Therapien setzen daher unter anderem Antioxidantien ein, die zur Durchdringung der Zellmembran in der Lage sind.

Die Erkenntnis, dass Cannabis die Symptome von MD behandeln kann, war in erster Linie Patientengruppen zu verdanken. Die Patienten haben nämlich festgestellt, dass Cannabisöl die Beherrschbarkeit von Anfällen wesentlich verbessert und chronische Schmerzen lindert. Im US-Bundesstaat Georgia steht MD heute auf der Liste der anerkannten Krankheiten für medizinische Cannabispatienten.

Die mitochondriale Erkrankung greift verschiedene Systeme an (© mitoresearch.org)Die mitochondriale Erkrankung greift verschiedene Systeme an (© mitoresearch.org)

Es wird angenommen, dass die antioxidativen Eigenschaften mancher Cannabinoide direkt zur Verbesserung der mitochondrialen Funktion beitragen. Mehrere Studien haben diesen Zusammenhang bereits untersucht, doch die Forschung steckt noch in den Kinderschuhen. Eine Erörterung der vorliegenden Studien ist in der Abhandlung Cannabinoidrezeptoragonisten sind mitochondriale Inhibitoren (Hemmstoffe) (A. Athanasiou et al., 2007) zu finden.

Morbus Behçet

  • Hierbei handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die gesunden Blutgefäße angreift und Entzündungen hervorruft.
  • In Nordamerika und Nordeuropa tritt die Krankheit selten auf (bei einem von 15.000 bis 500.000 Menschen).
  • Dagegen kommt sie in bestimmten Regionen Asiens und Afrikas häufiger vor (bei 80 bis 300 von 100.000 Menschen in der Türkei, dem am stärksten betroffenen Land).

Die im Englischen Behçet‘s disease (BD) genannte Erkrankung kann Wunden auf Haut und Genitalien, Schwellungen an den Gelenken, chronische Schmerzen, Schwellungen im Gehirn, Blutgerinnsel und Aneurysmen verursachen. Man nimmt an, dass BD durch eine Kombination aus bislang unbekannten genetischen Faktoren und Umwelteinflüssen verursacht wird. Die Krankheit ist noch nicht heilbar, aber sowohl entzündungshemmende als auch immunsuppressive Medikamente können lindernd wirken.

Mehrere Cannabinoide, einschließlich THC und CBD, sind für ihre entzündungshemmende Wirkung bekannt, und einige BD-Patienten aus den USA berichteten über eine subjektive Linderung ihrer Symptome, nachdem sie Cannabis eingenommen hatten. Und tatsächlich hat der Bundesstaat Illinois BD auf seine Liste der anerkannten Krankheiten gesetzt.

Neuromyelitis optica (Devic-Syndrom)

  • Dies ist eine seltene Autoimmunerkrankung, die immer wiederkehrende Entzündungen und die Demyelinisierung (Abbau der Nervenscheiden) des Augennervs und der Wirbelsäule verursacht.
  • Sie tritt weltweit bei nur 1 bis 2 von 100.000 Menschen auf.
  • Die Krankheit wird oft mit Multipler Sklerose (MS) verwechselt, was die Ermittlung ihrer Verbreitung erschwert.

Neuromyelitis optica (NMO) bewirkt einen permanenten Verlust des Sehvermögens und der Funktion des Rückenmarks. Letzteres kann zu Muskelschwäche, einer mangelhaften Koordination und Kontrolle des Darms und der Blase sowie zu einem Verlust der Sinneswahrnehmungen führen.

NMO ist der MS sehr ähnlich, da diese ebenfalls durch Entzündungen und Demyelinisierung des Nervengewebes gekennzeichnet ist. Doch die Krankheiten unterscheiden sich in Bezug auf die Autoimmunreaktion. NMO kann einen weitaus schnelleren physischen Verfall bewirken, weshalb rund 30 % der Patienten innerhalb von fünf Jahren nach der Diagnose sterben. Umgekehrt hat die Mehrheit der MS-Patienten eine normale oder nur geringfügig verkürzte Lebenserwartung. NMO kann ebenso wie MS nicht geheilt werden, aber einige Medikamente können die Symptome lindern.

In einer Studie aus dem Jahr 2013 über neuropathische Schmerzen und durch NMO bedingte Hypersensitivität wurde festgestellt, dass die Patienten im Vergleich zur gesunden Kontrollgruppe eine erhöhte Konzentration der Endocannabinoide 2-AG und Anandamid aufwiesen. Die Autoren der Studie schlossen daraus, dass diese Endocannabinoide bei NMO-Patienten in höheren Konzentrationen freigesetzt werden, um die Schmerzen und die Sensitivität zu vermindern und um Hyperalgesie (übermäßige Schmerzempfindlichkeit) zu vermeiden.

Myasthenia gravis

  • Eine Autoimmunerkrankung, die eine fortschreitende Schwächung der Muskeln hervorruft.
  • Sie tritt weltweit bei 5 bis 20 von 100.000 Menschen auf.

Zu den wichtigsten Anzeichen und Symptomen der Myasthenia gravis (MG) zählen: Erschlaffung der Augenlider und Gesichtszüge, Probleme beim Kauen, Schlucken und Sprechen sowie Atemwegsbeschwerden. MG wird durch Antikörper verursacht, die die normale Übertragung von Acetylcholin blockieren, dem für die Koordination der Nervenimpulse und Muskelbewegungen verantwortlichen Neurotransmitter. MG ist nicht heilbar, doch einige Anticholinesterase-Medikamente können die Symptome etwas lindern.

Acetylcholinesterase ist ein Enzym, das Acetylcholin abbaut; somit verhindert Ersteres, dass die Konzentration des Letzteren an der neuromuskulären Synapse (der Kontaktstelle zwischen Nerv und Muskel) effektiv erhöht werden kann. Höhere Konzentrationen von Acetylcholin ermöglichen die Übertragung von mehr Nervensignalen und verbessern dadurch die Muskelreaktion.

Die Myasthenia gravis attackiert die neuromuskuläre Kontaktstelle (© US National Institute of Health)Die Myasthenia gravis attackiert die neuromuskuläre Kontaktstelle (© US National Institute of Health)

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass THC, CBD und andere Cannabinoide in der Lage sind, Acetylcholinesterase zu hemmen und das Ausmaß des Acetylcholinabbaus zu vermindern. Der US-Bundesstaat Illinois hat MG seiner Liste von anerkannten Krankheiten hinzugefügt, und der Arzt Allan Frankel aus Kalifornien hat MG-Patienten mit einer Kombination aus THC, CBD und THC-A behandelt, offenbar mit guten Ergebnissen.

Ehlers-Danlos-Syndrom

  • Eine Gruppe von Erbkrankheiten, die die Haut und das Bindegewebe der Gelenke angreift.
  • Sie treten weltweit bei rund 20 von 100.000 Menschen auf.

Das Ehlers-Danlos-Syndrom (EDS) kann hypermobile, aber instabile Gelenke, eine hyperelastische Haut, chronische Schmerzen, Muskelkrämpfe, Missbildungen der Gelenke und der Wirbelsäule sowie Komplikationen des Herz-Kreislauf-Systems hervorrufen. EDS wird durch Mutationen in bestimmten Schlüsselgenen verursacht, die die Bildung der für die Kollagenproduktion entscheidenden Proteine kontrollieren.

EDS-Patienten berichteten über eine subjektive Linderung ihrer neuropathischen Schmerzen und Krämpfe, nachdem sie Cannabis und Medikamente auf Cannabinoidbasis eingenommen hatten. Zur Linderung neuropathischer Schmerzen (bzw. Neuralgien) bei EDS wird auch das Präparat Palmitoylethanolamid (PEA) eingesetzt, das in einigen Staaten unter dem Handelsnamen PeaPure erhältlich ist.

Das Ehlers-Danlos-Syndrom bewirkt eine Hypermobilität der Gelenke (© Wikipedia.org)Das Ehlers-Danlos-Syndrom bewirkt eine Hypermobilität der Gelenke (© Wikipedia.org)

PEA ist zwar kein klassisches Cannabinoid, doch man weiß, dass es eine Affinität zu den GPR55- und GPR119-Rezeptoren hat, die zum Endocannabinoidsystem gehören, und es ist auch bekannt, dass es die Wirkungen von Anandamid erhöht.

Pemphigus

  • Eine seltene Gruppe von Autoimmunkrankheiten, die die Haut und die Schleimhäute angreift, besonders im Mund.
  • Pemphigus tritt weltweit schätzungsweise bei 10 bis 50 von 100.000 Menschen auf.
  • Bestimmte ethnische Gruppen (insbesondere aschkenasische Juden) sind stärker hiervon betroffen als andere.

Pemphigus verursacht juckende, oft schmerzhafte Blasen und wunde Stellen, die sich über einen großen Teil des Körpers ausbreiten können. Wenn sie nicht behandelt wird, kann die Krankheit unkontrollierte Infektionen hervorrufen, die zum Tod führen können. Bei den Therapien werden meistens mehrere hochwirksame Steroide eingesetzt – unter anderem Prednison -, die eine Reihe von schwerwiegenden Nebenwirkungen haben, einschließlich Darmperforationen.

Pemphigus wird durch krankheitserregende Antikörper verursacht, die ein Protein namens Epithelzell-Adhäsionsmolekül attackieren. Ohne dieses Protein können die Zellen nicht normal aneinander haften, was zur allmählichen Ablösung der äußeren Hautschicht und der Schleimhäute führt.

Medikamente auf Cannabisbasis haben sich bei mehreren Autoimmunerkrankungen, die die Haut betreffen, als effektiv erwiesen, unter anderem bei Psoriasis und Epidermolysis bullosa. Im Allgemeinen sind die CB?-Rezeptoren für die Vermittlung der immunologischen und entzündungshemmenden Wirkungen der Cannabinoide verantwortlich, und diese Rezeptoren finden sich in hohen Konzentrationen in der Epidermis (Oberhaut).

Darüber hinaus können Behandlungen mit Cannabinoiden (besonders äußerlich anzuwendende Salben und Cremes) wichtige antibakterielle, antivirale und pilztötende Effekte bewirken und tragen damit zur Verhinderung sekundärer Infektionen bei. Es sind bereits mehrere Patente für äußerlich anzuwendende Medikamente gegen Pemphigus auf Cannabisbasis beantragt worden, und es gibt etliche Erfahrungsberichte von Patienten, deren Symptome hierdurch gelindert wurden.

Myoklonisches Zwerchfellflattern

  • Eine extrem seltene Erkrankung, die rasche, unwillkürliche Krämpfe des Zwerchfells hervorruft.
  • Weltweit ist sie bislang nur bei 50 Menschen diagnostiziert worden.
  • Die Krankheit wird auch als Bauchtänzer-Syndrom bezeichnet.

Das myoklonische Zwerchfellflattern (Myoclonus diaphragmatic flutter = MDF) löst 35 bis 480 Zwerchfellkontraktionen pro Minute aus, was zu einem krampfartigen Zucken führt, das an eine Bauchtänzerin erinnert. Diese extrem seltene Krankheit kann durch Ernährungsstörungen, eine Fehlfunktion des zentralen oder peripheren Nervensystems, Arzneimittel oder womöglich sogar durch Angst hervorgerufen werden.

MDF wird im Allgemeinen nicht als zum Tod führende Krankheit angesehen, verursacht jedoch Beschwerden und Probleme beim Atmen und Essen. Zwar gibt es keine pharmazeutische Standardtherapie, aber die Symptome können auf der Stelle gelindert werden, indem der Zwerchfellnerv, der durch die Lungen zum Zwerchfell führt, vorübergehend blockiert wird.

In einem berühmten Fall wurde berichtet, dass ein junger, unter MDF leidender Mann namens Chaz Moore herausgefunden hat, dass medizinisches Cannabis die einzige effektive Behandlungsmethode für seine Symptome war. Da die Krankheit so selten auftritt, ist sie noch kaum erforscht worden. Doch Cannabinoide mit antispasmischen und krampflösenden Wirkungen wie zum Beispiel CBD dürften höchst interessante Studienobjekte sein.

Familiäres Mittelmeerfieber

  • Hierbei handelt es sich um eine erbliche, entzündliche Erkrankung, die besonders die Brust, den Unterleib und die Gelenke befällt.
  • Sie tritt weltweit bei schätzungsweise 10 bis 50 von 100.000 Menschen auf; in den am schlimmsten betroffenen Regionen können es sogar 500 von 100.000 Menschen (1 von 200) sein.
  • Meistens erkranken die Bewohner der Mittelmeerländer, insbesondere Armenier, Griechen, Italiener und sephardische Juden.

Das Familiäre Mittelmeerfieber (FMF) verursacht Schmerzattacken, Fieber und Entzündungen in der Brust, dem Bauch und den Gelenken, die mehrere Stunden anhalten und periodisch wiederkehren. Die ersten Attacken treten bei 99 % der Patienten um das 18. Lebensjahr auf.

FMF wird vermutlich durch Mutationen in den Genen ausgelöst, die die Bildung eines Proteins namens Pyrin kontrollieren, das einen bedeutenden Anteil an der Regulierung von Entzündungsprozessen hat. Schmerzmittel, NSAIDs (nicht-steroidale Entzündungshemmer) und bestimmte andere Medikamente, einschließlich Colchicin, können bis zu einem gewissen Grad Linderung bringen.

1997 ist Cannabis erstmals als mögliche Behandlungsmethode für FMF beschrieben worden. In einer placebokontrollierten Crossover-Doppelblindstudie, die mit einem einzigen FMF-Patienten durchgeführt wurde, zeigte sich, dass THC den Bedarf an Schmerzmitteln auf Opiatbasis deutlich reduziert. Allerdings fanden seitdem offensichtlich keine weiteren Studien statt.

CDKL5 (Rett-Syndrom)

  • Eine extrem seltene, mit dem X-Chromosom verbundene Erbkrankheit, die Anfälle und Entwicklungsstörungen verursacht.
  • Weltweit wurden bis heute 167 Fälle registriert.
  • Die Krankheit befällt vor allem Mädchen.

Diese seltene, erst kürzlich entdeckte Erkrankung verursacht schwere Anfälle, Entwicklungsstörungen, eine Rückgratverkrümmung, Mikrozephalie (zu geringer Kopfumfang), mangelhafte Bewegungskontrolle, Sprachbehinderungen und andere Anomalien. Sie wird mit Mutationen im CDKL5-Gen, das sich auf dem X-Chromosom befindet, in Verbindung gebracht.

Über diese Erkrankung ist bis jetzt kaum etwas bekannt, und noch keine offizielle Studie hat das Potenzial von Cannabis als Behandlungsmethode erforscht. Doch immerhin wird berichtet, dass mehrere Familien mit erkrankten Kindern nach der Anwendung von CBD erhebliche Verbesserungen festgestellt haben. So hat sich der Zustand eines 11 Monate alten Mädchens im Jahr 2014 in Bezug auf die Muskelkontrolle, den Augenkontakt, die Aufmerksamkeit und allgemeine Fortschritte Berichten zufolge deutlich verbessert, nachdem ihm CBD verabreicht wurde.

Doch 2016 hat die 6-jährige Harper Elle Howard ihren Kampf gegen CDKL5 tragischerweise verloren. Im Alter von nur zwei Wochen begannen ihre lebensbedrohlichen Anfälle, die auf keine der konventionellen Behandlungen ansprachen.

Der CDKL5-Defekt hat Harper Elle Howard tragischerweise das Leben gekostet, trotz einer CBD-Behandlung (© hope4harper.com)Der CDKL5-Defekt hat Harper Elle Howard tragischerweise das Leben gekostet, trotz einer CBD-Behandlung (© hope4harper.com)

Die Behandlung mit CBD führte zu einer rapiden, drastischen Abnahme der Anfälle, was Harper einige Jahre lang eine beinahe normale Entwicklung ermöglichte. Aber der Kampf um die Aufrechterhaltung eines normalen Lebens hat Harper letztendlich offenbar überfordert, auch wenn ihre Geschichte den Anstoß dazu gab, dass in einem halben Dutzend Staaten die Gesetze zu medizinischem Cannabis geändert wurden.

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.